Aktuelles
Oktober 2011
Protest gegen Verkehrspläne der Rot-Grünen Landesregierung
In Nordrhein-Westfalen und in der Region stehen viele sinnvolle Straßenbauprojekte vor dem Aus oder sie werden ohne Not verschoben. Projekte, die längst über die
Planungsphase hinaus sind und eigentlich kurz vor dem Baubeginn stehen. Doch nun rudert die rot-grüne Landesregierung zurück. „Sehr zum Leidwesen der betroffenen Anwohner, wie beispielsweise in
Frechen-Königsdorf“, sagt die CDU-Fraktionsvorsitzende Susanne Stupp.
Hier wird schon seit Jahrzehnten ( seit 1978 ) eine Umgehung des Frechener Stadtteils Königsdorf gefordert. Mit dem Ausbau der L 361n und dem damit verbundenen Bau einer halbseitigen
Anschlussstelle an die A 4 im Königsdorfer Westen würde die Aachener Straße spürbar entlastet.
Damit der Durchgangsverkehr von Westen aus Richtung Kerpen und Bergheim sich nicht mehr über die Aachener Straße durch den Ort quält. Nach aktuellen Verkehrszählungen dürften dadurch rund 10.000 von derzeit 25.000 Fahrzeugen wegfallen, die Königsdorf täglich durchqueren. Auch dem „Schleichverkehr“ durch Kleinkönigsdorf würde Einhalt geboten.
Die Planungen sind abgeschlossen, es besteht Baurecht. Im Frühjahr 2012 sollte damit begonnen werden. Nun verschiebt die rot-grüne Landesregierung das Vorhaben erneut. Und das alles auf dem Rücken der betroffenen Anwohner.
Oktober 2011
Bausubstanz wird erhalten und modernisiert
Frechen-Königsdorf ist ein über die Stadtgrenzen hinaus beliebter Wohnort. Dies zeigt sich vor allem am ungebrochenen Interesse von potentiellen Neubürgern, die hier
hinziehen möchten. Konsequent aber auch behutsam wurde der Stadtteil in den vergangenen Jahren entwickelt. In den beiden Neubaugebieten Atrium und Rotental werden interessante und qualitativ
hochwertige Häuser für Frechener und Zugzügler angeboten.
Doch der Fokus darf nicht nur auf den Neubau von Wohnungen und Häusern gelegt werden. „Der CDU-Frechen ist es wichtig, dass auch der vorhandene Wohnungsbestand gepflegt und modernisiert wird“,
sagt der CDU-Stadtverordnete Jürgen Probst. Ganz wichtig dabei, die alteingesessene Bevölkerung darf nicht verdrängt werden und Wohnraum muss für jeden bezahlbar bleiben. „Hier leistet die
Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft Rhein-Erft gute Arbeit“, sagt Jürgen Probst.
So nimmt die Gesellschaft zum Beispiel in Königsdorf viel Geld in die Hand um ihre Gebäude in der Paulistraße sehr umfangreich zu modernisieren. Vom kommenden Jahr an sollen dort die Fassaden
gedämmt, Balkone, Fenster und Bäder erneuert sowie die gesamte Außenanlage hergerichtet werden. Ebenfalls im kommenden Jahr sollen die Häuser am Freimersdorfer Weg saniert werden.
Darüber hinaus entsteht ein Neubau mit 3 – 4 Zimmer Wohnungen. Dabei wird der Energieverbrauch sowohl bei den bestehenden Wohnungen als auch bei den Neubauten künftig deutlich reduziert,
verspricht die GWG. „Wir begrüßen die Maßnahmen der GWG in Königsdorf außerordentlich, dient sie doch der positiven Quartiersentwicklung in unserem Stadtteil“, so Probst.
September 2011
Kein Platz für Pendler
Viele Pendler nutzen die Möglichkeit vom Bahnhof Frechen-Königsdorf mit der S-Bahn zu fahren. Die Parkplätze rund um den Bahnhof sind gut ausgelastet. Leider werden mittlerweile immer häufiger LKW über Nacht oder am Wochenende auf den Stellflächen geparkt. „Wir sind von Bürgern aufmerksam gemacht worden, dass hier immer wieder Firmenfahrzeuge abgestellt werden, die so den Parkplatz für Bahnnutzer blockieren“, sagt der CDU-Stadtverordnete Jürgen Becker. Morgens kommt es oft zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, wenn die LKW rangieren, um den Parkplatz zu verlassen. „Darüber hinaus eignet sich die enge Zufahrt nicht für Lastwagen und große Transporter“, so Becker. Die CDU-Fraktion bittet nun die Verwaltung zu prüfen, ob Hinweisschilder mit der Aufschrift „Parken nur für PKW“ aufgestellt werden können.
August 2011
Große Unterstützung für den Kunstrasenplatz
Aufatmen beim Vereins- und Schulsport in Frechen-Königsdorf. Der Rat ist vor der Sommerpause dem Antrag der CDU gefolgt und hat den Bau eines neuen Hauptsportplatzes
mit einem Kunstrasenplatzes und einer Tartanbahn auf der Sportanlage an der Pfeilstraße beschlossen. Damit können noch in diesem Jahr die Planungen nach zwanzig Jahren Anlauf aufgenommen werden.
Die Umgestaltung soll dann im kommenden Jahr erfolgen. „Wir haben uns stets für einen neuen Kunstrasenplatz eingesetzt, von dem nicht nur die Vereine und der Schulsport profitieren werden,
sondern alle Bürgerinnen und Bürger Königsdorfs“, so der CDU-Stadtverordnete Jürgen Probst. Der Verein TuS Blau-Weiß Königsdorf leistet vor allem im Jugendbereich hervorragende Arbeit.
„Wir möchten aber auch noch einmal klar stellen, dass der neue Platz nicht nur aus Mitteln der Stadt finanziert wird. Neben Infrastrukturzuschüssen aus dem Atrium muss der Verein – wie schon im
Falle des VfR Bachem – eine Eigenleistung aufbringen“, so Probst. Breits jetzt gibt es für das Projekt in der Bevölkerung eine breite Zustimmung. „Die Bürgerinnen und Bürger helfen dem Verein und
spenden für ihren Kunstrasenplatz“. Nun haben auch weitere Großspender ihre Verbundenheit zum Ort und zum Verein bewiesen. damit der neue Sportplatz in Königsdorf so schnell wie möglich
realisiert werden kann. Darüber hinaus werden die anderen Plätze im Stadtgebiet aber keineswegs vernachlässigt. „Wir haben eine Prioritätenliste mit dem Sanierungsbedarf der Frechener
Sportanlagen erstellt“, so der CDU-Stadtverordnete Dirk Kitzel. Und darauf steht auch die Sportanlage Herbertskaul. Hier müssen gleich mehrere Plätze zeitnah baulich verbessert werden.
Mai 2011
Hier finden Sie aktuelle Nachrichten rund um den Ortsverband Königsdorf.
CDU lud Vereine zum Frühjahrsempfang
Vertreter der Königsdorfer Vereine und kirchlichen Gruppen sind am 13. Mai der Einladung der CDU-Königsdorf zum alljährlichen Frühjahrsempfang gefolgt, der in diesem Jahr im Tennisclub stattfand. Zu dem Gedankenaustausch über aktuelle Themen für Königsdorf standen neben dem Königsdorfer CDU-Vorsitzenden Stefan Hoss die Stadtverordneten Kathi Hoss und Jürgen Probst sowie Bürgermeister Hans-Willi Meier und die Frechener Fraktions- und Parteivorsitzende Susanne Stupp Rede und Antwort. Gesprochen wurde etwa über die nächsten Schritte zur Sanierung der Gerhard-Berger-Halle und die weiteren Planungen zum Kunstrasenplatz für die Fußballer. Die CDU informierte auch über die positive Entwicklung im Neubaugebiet Rothental und im Atrium. Anregungen der Vereinsvertreter wurden aufgenommen. Der Dialog zwischen CDU und Vereinen wird weiter fortgesetzt.
April 2011
Planfeststellungsbeschluss zur geplanten Autobahnauffahrt L361n
Kommt in die lange geforderte Entlastung der Ortsdurchfahrt Königsdorf durch die Autobahnauffahrt zur A4 jetzt endlich Bewegung? Zumindest das Planfeststellungsverfahren zur Planung der Trassenführung ist nun durch die Bezirksregierung Köln erstellt worden. Zwischen dem 11. April und dem 27. April wird die Planung nun in den Stadtverwaltungen in Frechen und Kerpen ausgelegt werden.
Die Pläne sehen vor, den Verkehr von der Aachener Straße über einen Kreisverkehr und eine 123 Meter lange Brücke auf die Autobahn Richtung Köln und zurück zu leiten. Die neue Straße trägt den Namen L 361n. Eine Auf- und Abfahrt in Gegenrichtung ist nicht vorgesehen.
Der Landesbetrieb Straßen NRW schätzt, dass durch diese Maßnahme 6.100 Fahrzeuge weniger die Ortsdurchfahrt Königsdorf wählen und auf die Autobahn ausweichen werden. Heute fahren rund 15.000 Fahrzeuge täglich durch den Ort.
Doch ob und wann die Anschlussstelle tatsächlich realisiert wird, ist noch unklar. Die neue Landesregierung kippt Wasser in den Wein. Auf eine Kleine Anfrage der CDU-Landtagsabgeordneten Rita Klöpper antwortete sie am 8. März 2011, dass der "Erhalt des bestehenden Straßennetzes Vorrang" vor neuen Projekten eingeräumt werde. Alle Straßenplanungen würden einer neuen "Bewertung unterzogen". Dann werde über das weitere Vorgehen entschieden, heißt es weiter.
De facto heißt das: Die laufenden Planungsschritte werden jetzt zunächst zuende geführt. Nach Vorliegen des Baurechts wird dann über eine Einstellung in das Landesstraßenbauprogramm entschieden.
Große Hoffnung auf eine schnelle Umsetzung macht die Antwort der Landesregierung nicht. Die CDU wird dranbleiben.
2011: 8 Millionen werden in Schulen investiert
Frechen. Selten zuvor wurde in Frechen soviel Geld für Schulbau und –sanierungen ausgegeben wie in dieser Amtsperiode. Das liegt u. a. am Konjunkturprogramm II, das vom Bund aufgelegt wurde. Es gibt kaum eine Schule in der Stadt, in der keine Arbeiten durchgeführt werden. Alleine in diesem Jahr werden mehr als 8,3 Millionen Euro in schulische Baumaßnahmen fließen – das sind 62 Prozent aller Baumaßnahmen in Frechen. Dies wird sich auch im kommenden Jahr fortsetzten. Herausragende Maßnahmen in diesem Jahr sind ein Neubau für die naturwissenschaftlichen Fachräume am Gymnasium sowie der Bau je einer Mensa am Gymnasium und an der Hauptschule Herbertskaul. „Kaum eine Kommune im Rhein-Erft-Kreis investiert gerade jetzt so viel wie Frechen in die Zukunft unserer Schulen“, so die CDU.
Die Liste ist lang: An der Mauritiusschule, Edith-Stein-Schule und der Johannesschule werden die WC-Anlagen erneuert. Ebenfalls erneuert werden an der Hauptschule Herbertskaul und am Gymnasium die Alarmierungssysteme. Und schließlich wird an der Anne-Frank-Schule ein neuer Spielplatz gebaut. Einige Baumaßnahmen ziehen sich auch in die kommenden Jahre, andere werden erst später realisiert. Alles lässt sich nicht in ein Jahr packen. Alleine für 2012 sind weitere 10 Millionen Euro für Sanierungs- und Baumaßnahmen an Frechener Schulen vorgesehen.
März 2011
Mehr Freiheit durch Schülerticket
Frechen. Die Jugendlichen wollen heutzutage gerne flexibel und unabhängig sein. Das neue Schülerticket gibt ihnen nun ab Ende August die Möglichkeit dazu. Nach der Schule mal schnell zum
Einkaufen fahren oder Freunde besuchen – mit Bus und Bahn ist das dann kein Problem mehr. Bislang gibt es nur das SchülerJahresTicket, das lediglich für Fahrten zwischen Schule und Wohnort gilt.
Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg hat beschlossen, dieses Angebot abzuschaffen. Das neue Schülerticket ist äußerst attraktiv und ermöglicht den jungen Leuten eine größere Mobilität. Die CDU-Frechen
stimmte deshalb im Schulausschuss für die Einführung des neuen Fahrausweises.
Der Preis für das Schülerticket richtet sich nach dem Standort der Schule im Verbundgebiet. So zahlen freifahrtberechtigte Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen beispielsweise in
der Standortkategorie 1 künftig 12 Euro im Monat. Die anderen Schüler zahlen monatlich 26,90 Euro. Ein weiterer Vorteil des Schülertickets: Fahrräder können zu bestimmten Zeiten ohne Mehrkosten
mitgenommen werden. Die Besitzer können montags bis freitags ab 16 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen ganztägig und in den Schulferien ab 9 Uhr ein Fahrrad mitnehmen. Das neue
Schülerticket gilt in Frechen nur für weiterführende Schulen und nicht für die Grundschulen.
Haushaltsrede der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Frechen
- Fraktionsvorsitzende Susanne Stupp –
vom 1. März 2011
Es gilt das gesprochene Wort.
Zeit für Optimisten
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren aus den Fraktionen, aus der Verwaltung und nicht zuletzt von der Presse.
Vor gerade mal zehn Monaten wurden hier in diesem Saal die letzten Reden zum laufenden Haushalt gehalten, was kann die Rede von heute schon Neues bringen. Einige mehr oder weniger gelungene
Redewendungen der letzten Rede aufgreifen, ansonsten im Wesentlichen auf deren Inhalte verweisen (wir haben es doch damals schon gewusst) – schon ist die Sache erledigt.
So einfach sollte man es sich aber nicht machen, denn nirgendwo wird Politik so unmittelbar wahrgenommen wie vor Ort, in der eigenen Kommune. Die Stadt, die Straße, in der wir wohnen, das ist
unsere Heimat. Die Schulen, die vielen Vereine gehören dazu, die Restaurants und Kneipen, die Kirchen und die Geschäfte, in denen wir einkaufen. Hier bei uns zu Hause, da wird Strom, Gas und
Wasser geliefert, der Müll abgeholt und der Schnee geräumt. Hier ist der Mittelpunkt unseres Lebens.
Da heute meteorologisch das Frühjahr beginnt, lassen Sie mich vielleicht im Bild des „Wetters“ zum Haushalt Stellung nehmen (im gerade ausklingenden Winter mit seinem reichen Schneefall sind wir
doch alle Wetterexperten geworden).
In Frechen sind wir wie im ganzen Land immer von der allgemeinen Großwetterlage abhängig. Zwar bestehen die grundlegenden Wetterfronten Demografischer Wandel, Klimawandel, Individualisierung,
Wandel zur Wissensgesellschaft weiter. Eine fünfte Front ist aber hinzugekommen und überlagert zum Teil die übrigen vier: Aus der weltweiten Finanzkrise war eine gravierende Wirtschaftskrise mit
erheblichen Risiken geworden. Und auch wir in Frechen müssen uns dieser Wetterlage stellen – denn wir ändern sie nicht.
Den aktuellen Wetterbericht für Frechen möchte ich mit dem Begriff „überwiegend sonnig“ zusammenfassen. Viele Großprojekte können wir uns mit diesem Jahr beginnend leisten, wie:
- die Sanierungserfordernisse an der alten Feuer- und Rettungswache sowie der Neubau einer neuen Feuer- und Rettungswache,
- die Investitionen in die Unter-Dreijährigen-Betreuung,
- die Grundschulversorgung in der Innenstadt,
- der Neubau Mensa und Fachräume am Gymnasium sowie die Mensa Hauptschule
und
- der Neubau des Knotens Dürener Straße / Neuer Weg sowie mehrere größere Straßen- und Kanalbaumaßnahmen.
Doch wir sehen auch die Wolken, die über Frechen hängen: Auch wenn im Vergleich zum voran gegangenen Haushaltsjahr in 2011 mit einem verbesserten Plan-Jahresergebnis gerechnet werden kann,
schließen wir mit einem Minus von 6 Mio. ab, das nur durch eine Inanspruchnahme der Ausgleichsrücklage erreicht werden kann.
Und in den nächsten drei Jahren muss mit weiteren Wolken, also weiteren Verschlechterungen des Haushaltsergebnisses gerechnet werden. Eine deutliche Klimaverbesserung durch die Neuauflage des
Gemeindefinanzierungsgesetzes schafft vielleicht in den nächsten Jahren doch die deutliche Erleichterung für die kommunalen Haushalte.
Ein Hochdruckgebiet zieht aus dem Kreis zu uns herüber: Wie der Presseberichterstattung zu entnehmen war, plant der Kreis in diesem Jahr, seine Umlage nicht zu erhöhen. Dies bedeutet für uns ganz
praktisch, dass jegliche Gedanken an Steuererhöhungen, die drohend am Horizont aufzogen, vom Tisch sind. Bleibt zu hoffen, dass sich die Mitglieder des Kreistages genau so verantwortungsbewusst
zeigen, wie es die kommunale Ebene vormacht, und dies auch bei der Verabschiedung des Kreishaushaltes im Mai noch so ist.
Da wir uns in einer „historischen“ Haushaltsberatung durch den HPFA sehr ausgiebig und kritisch mit allen Haushaltspositionen auseinandergesetzt haben, will ich hier keine Zahlen mehr aufrufen,
sondern einmal einen Blick auf die Ziele werfen, die ein Haushalt im NKF ja ebenfalls festlegt (Historisch war der letzte HPFA in jedem Fall hinsichtlich seiner zeitlichen Länge, ob diese auch
ein Indikator für die inhaltliche Qualität war, bleibt dem jeweiligen Betrachter überlassen):
1. Wirtschaft
Die wirtschaftliche Stärke Frechens hängt unmittelbar von der Stärke unserer Unternehmen ab. So begrüßen wir es ausdrücklich, dass im Jahr 2011 bereits in Frechen ansässige Unternehmen stärker an
die Stadt gebunden werden sollen durch eine frühzeitige Identifizierung von deren Wünschen und Absichten.
2. Bildung
Neben den großen Bauinvestitionen, die ich eingangs schon erwähnte, wollen wir in Frechen unsere Aktivitäten im Bildungsbereich am Ziel des Ausgleichs von Benachteiligungen ausrichten. Hierbei
spielt die qualitative Steigerung der Betreuungsangebote eine große Rolle.
3. Jugend- und Familie
In 2011 werden wir einen Schwerpunkt darauf legen, dass unsere Betreuungsangebote und unsere Frühwarnsysteme stärker vernetzt werden. Durch bessere Beratungsangebote für junge Menschen im
Übergang von Schule zu Beruf, versprechen wir uns größere berufliche Perspektiven gerade für Risikogruppen.
4. Stadtentwicklung
Jetzt kommt endlich der Punkt, an dem ich auf meine weisen Bemerkungen aus der letzten Rede verweisen kann: Kein Wachstum um jeden Preis! Daher begrüßen wir es sehr, dass zukünftig städtebauliche
Gestaltungsansätze den Rahmen für Investitionsplanungen vorgeben. Stärker als bisher sollen demografische Entwicklungen als Rahmenbedingung und Gestaltungsparameter gelten.
In den nächsten Jahren gilt es einerseits, die äußerst positive Entwicklung unserer Stadt weiter zu forcieren und auf der anderen Seite das derzeitige strukturelle Haushaltsdefizit genauestens im
Auge zu behalten. Schwerpunkte aus Sicht der CDU-Fraktion sind die großen Stellschrauben, wie z.B. Personal- und Sachkosten sowie eine interkommunale Zusammenarbeit, welche es gilt, im Vorfeld
der zukünftigen Haushalte zu diskutieren. Hier sind Politik und Verwaltung gemeinsam gefordert, Lösungsansätze zu entwickeln. Aber auch weitere Handlungsfelder, wie der demographische Wandel,
Familie, Wohnen, Wirtschaft und Arbeit, gilt es weiter gemeinsam zu bearbeiten.
Wir alle sind Frechen! Wir machen Politik für uns alle – für das Jetzt und für die Zukunft. Das sollten wir alle nicht vergessen.
Dem Haushaltsplan nebst Stellenplan und eingebrachter Änderungsliste für das Jahr 2011 stimmen wir zu, da er:
• verantwortungsvoll mit dem Geld der Bürgerinnen und Bürger umgeht,
• wichtige Weichenstellungen für die Entwicklung unserer Stadt vornimmt
• in seinen Zielsetzungen nachhaltige Perspektiven aufzeigt
Die letzten Haushaltsberatungen waren teilweise etwas „ruppig“, wenn ich es einmal so salopp formulieren darf. Unsere letzte Haushaltsrede war überschrieben mit „Zeit, Verantwortung zu
übernehmen“. Wir hatten im April darauf gedrungen, gemeinsam zu einer neuen Gesprächskultur im Rat und den Ausschüssen zu gelangen. Dieses Bemühen ist, so meine ich, auf allen Seiten deutlich
erkennbar gewesen.
„Neue Gesprächskultur“ heißt aber nicht „bedingungslose Zustimmung“ und „politischer Einheitsbrei“. Neue Gesprächskultur heißt, sich auch mit Alternativen der anderen Parteien auseinander zu
setzen, heißt auch deutlich zu machen, wo Unterschiede in der Einschätzung der vergangenen oder zukünftigen Entwicklung liegen, heißt auch: bei allen unterschiedlichen Einschätzungen den Respekt
voreinander nicht zu verlieren.
Ich darf mich bei Ihnen, Herr Bürgermeister und bei Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die geleistete Arbeit recht herzlich bedanken. Auch bedankt sich die CDU Fraktion beim Kämmerer und
seinem Team für die Erarbeitung und Einbringung des Haushaltsplanentwurfes für das Haushaltsjahr 2011 sowie für die Geduld, uns für Erläuterungen zur Verfügung zu stehen.
Bei den Kolleginnen und Kollegen der anderen Fraktionen und den Mitgliedern meiner eigenen Fraktion bedanke ich mich für das „gute Wetter“ in der Zusammenarbeit.
Februar 2011
Kontinuität beim CDU-Ortsverband Frechen-Königsdorf
Mit einstimmigen Wahlergebnissen hat der CDU-Ortsverband Frechen-Königsdorf seine Führungsspitze bestätigt. Bei der Mitgliederversammlung Ende Januar ist Stefan Hoss erneut zum Vorsitzenden gewählt worden, seine Stellvertreter sind wie bisher Angelika Münch und Jürgen Probst. Wiedergewählt wurden auch Renate Koslowski als Geschäftsführerin und Ralph Jost als Schatzmeister des Ortsverbandes.
Komplettiert wird der neue Vorstand durch elf Beisitzer ( Guido Aßhoff, Jürgen Becker, Gernot Dederichs, Andrea Hein, Gregor Hein, Kathi Hoss, Stephan Hungerland, Gerd Koslowski, Heinz Meller, Olaf Menzel, Michael Schulz ), für die die CDU-Kreistagsabgeordnete Ellen Schmitz als Wahlleiterin ebenfalls einstimmige Ergebnisse bekannt geben konnte. Neben Frechens Bürgermeister Hans-Willi Meier konnte der Ortsverband das Ehepaar Askim und Volker Schink als Neumitglieder begrüßen. Askim Schink ist Mitglied im Integrationsrat der Stadt Frechen und Beisitzerin im Vorstand des Landesintegrationsrates.
Dezember 2010
Straßenbeschilderung im Rotental kommt
Frechen. Im Baugebiet Auf dem Rotental in Frechen-Königsdorf wird mit Hochdruck gearbeitet. Seit gut einem Jahr entstehen hier Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie eine Kindertagesstätte. Die ersten
Bewohner sind bereits in ihre neuen Häuser gezogen. So nimmt das Baugebiet Auf dem Rotental langsam Struktur an. „Allerdings fehlen bislang die Straßenschilder“, sagt der CDU-Stadtverordnete
Jürgen Probst. Im Gestaltungsbeirat regte Probst deshalb an, eine Beschilderung bald möglichst aufzustellen. „Nicht nur die Besucher der Bewohner finden dann schneller ihr Ziel, auch bei
möglichen Rettungseinsätzen verlieren die Helfer nicht unnötig Zeit“, so Probst. Die Stadtverwaltung und der Investor haben die Anregung aufgegriffen und mitgeteilt, dass die Straßenschilder in
Kürze aufgestellt werden.
November 2010
Konsequenter gegen Müllsünder vorgehen
Frechen. Freud und Leid liegen beim Thema Sauberkeit in Frechen leider nah bei einander. Der Stadtbetrieb kümmert sich intensiv um die Beseitigung des Abfalls. Dazu wurde sogar ein so genannter
Müll-Picker eingestellt. Täglich geht er durch Frechen und sammelt Zigarettenstummel, Getränkedosen oder Fast-Food-Verpackungen auf. Müll, den einige achtlos weggeworfen haben. Dabei gibt es im
gesamten Stadtgebiet ausreichend Müllbehälter jeder Art, die eine fachgerechte Entsorgung möglich machen. „Trotzdem gibt es einige Mitmenschen, die sich um Sauberkeit in Frechen sprichwörtlich
einen Dreck scheren“, sagt der CDU Stadtverordnete Jürgen Becker.
Der Müll landet mittlerweile überall – so zum Beispiel in Vorgärten, auf Bürgersteigen und in den Parkanlagen. Darüber hinaus werden Glascontainer mit herkömmlichem Abfall regelrecht zu gemüllt.
Dies ist kein neues Problem, aber bislang sind Appelle an die Müllsünder wirkungslos verpufft. „Es ist Zeit, dass die Stadt konsequenter durchgreift“, fordert Becker. So kann sie bei Müllsünden
ein Bußgeld verhängen. Die Kontrollen in Parkanlagen und in den Straßen sollten verstärkt werden, so wie es zuletzt für den Rosmarpark angekündigt wurde. „Die Grünanlagen haben eine wertvolle
ökologische Funktion und einen hohen Freizeitwert. Da ist es nicht mehr tolerierbar, dass sie als Abfalleimer zweckentfremdet werden“, ärgert sich Jürgen Becker. Und auch die Bürgerinnen und
Bürger sollten hier mehr Verantwortung übernehmen. Hinschauen und Flagge zeigen, gilt auch für das Thema illegale Müllentsorgung.
September 2010
32. Sommertreff des CDU-Ortsverbandes Frechen-Königsdorf:
Gespräche und Diskussionen im strahlendem Sonnenschein
Guten Zuspruch hatte auch in diesem Jahr der Sommertreff des CDU-Ortsverbandes Frechen-Königsdorf: Mehr als 400 Besucher sind am vergangenen Samstag zum Schützenheim an der Pfeilstraße gekommen, um im strahlendem Sonnenschein getreu dem Motto des Sommertreffs „Königsdorfer treffen Königsdorfer“ ...und Vertreter aus der Politik bei kühlen Getränken und guter Verpflegung miteinander ins Gespräch zu kommen.
Rede und Antwort in der politischen Diskussion standen neben den Königsdorfer Stadtverordneten, die Kreistagsabgeordnete Ellen Schmitz, die Frechener Landtagsabgeordnete Rita Klöpper und der Vorsitzende der CDU Rhein-Erft Gregor Golland MdL sowie Frechens Bürgermeister Hans-Willi Meier.
Der frühere Oberkreisdirektor des Landkreises Köln Dr. Karlheinz Gierden informierte die Besucher über die Planung einer Bürgerinitiative zur Neugestaltung des Königsdorfer Marktplatzes. Nach Kaffee und Kuchen am Nachmittag mit Spiel und Spaß für Kinder und einer großen Tombola nahm der Sommertreff, den die Königsdorfer CDU mit seinem Vorsitzenden Stefan Hoss dieses Jahr zum 32. Mal ausgerichtet hat, in den späten Abendstunden seinen traditionellen Ausklang mit einem gemütlichen Grillfest und ofenfrischer Pizza.
August 2010
32. Sommertreff des CDU-Ortsverbandes Frechen-Königsdorf
„Königsdorfer treffen Königsdorfer“... und Vertreter aus der Politik
Unter dem Motto „Königsdorfer treffen Königsdorfer“ findet am Samstag, 11.
September 2010, der diesjährige Sommertreff des CDU-Ortsverbandes Frechen-Königsdorf statt. Wie in den vergangenen Jahren startet der
Sommertreff um 16 Uhr auf dem Schützenplatz an der Pfeilstraße in Königsdorf.
Auch bei der 32. Auflage des Sommertreffs gibt es wieder Spiel und Spaß für Kinder sowie eine große Tombola mit vielen attraktiven Preisen. Nach Kaffee und Kuchen am Nachmittag wird abends für
ofenfrische Pizza und Deftiges vom Grill gesorgt.
Die „Junge Union“ veranstaltet einen Luftballonwettbewerb und möchte dabei interessierte Jugendliche über ihre Aktivitäten informieren. Außerdem wird der Förderverein der Fußballabteilung des TuS
Blau-Weiß Königsdorf beim Sommertreff seine Initiative für einen
großen Kunstrasenplatz vorstellen und um Unterstützung für dieses Projekt werben.
Bei kühlen Getränken stellen sich erneut auch Gesprächspartner aus der Politik von Land, Kreis und Stadt der Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern. Neben den Königsdorfer
Stadtverordneten hat die Landtagsabgeordnete Rita Klöpper, die Kreistagsabgeordnete Ellen Schmitz sowie Bürgermeister Hans-Willi Meier ihre Teilnahme zugesagt.
Juli 2010
Wildwuchs entfernen!
Weil die im Zuge des Umbaus der Aachener Straße in Königsdorf neu
angelegten Grünflächen augenblicklich ungepflegt erscheinen und die Blumen von Unkraut verdeckt werden, hat sich die CDU-Stadtverordnete Kathi Hoss an die Frechener Stadtverwaltung gewandt.
Die Stadtverordnete bittet darum, die Beete am Straßenrand, die momentan zugewachsen sind, vom Wildwuchs zu befreien und in Zukunft besser zu pflegen. Um ein erneutes Zuwuchern der Pflanzungen zu
vermeiden, solle die Verwaltung dafür Sorge tragen, dass die Grünflächen an der Aachener Straße wie auch im gesamten Ortsteil Königsdorf
künftig in regelmäßigen Abständen bearbeitet werden.
„Die augenblickliche Blütenpracht soll Anwohner und Passanten erfreuen und nicht von Unkraut überwuchert werden“, so Kathi Hoss.
Juni 2010
Keine weitere Baulandentwicklung in Frechen-Königsdorf!
Vor dem Hintergrund jüngster Anfragen von Investoren zu weiteren Baulandentwicklungen, bekräftigt der CDU-Ortsverband Königsdorf seine Festlegung zur Kommunalwahl 2009:
„ STOPP für weitere Erschließungsvorhaben in Frechen-Königsdorf“.
Nach dem Willen des CDU-Ortsverbandes ist ein „Stopp“ für neue Baulandprojekte unbedingt erforderlich, vorerst sollen die drei Königsdorfer Neubaugebiete, die sich derzeit in Bau befinden, fertig gestellt werden. Nur durch den behutsamen Umgang mit der Neuausweisung von Bauland kann der Werterhalt der vorhandenen Grundstücke und Immobilien gefördert werden. Zudem sollen die willkommenen Neubürger sich in die Königsdorfer Gemeinschaft integrieren können.
Dazu gehört das Wohngebiet „Atrium“, das derzeit zuläuft und sehr gut angenommen wird. Hier sollten die Erschließungsarbeiten zügig zum Abschluss gebracht werden, wobei auf eine Sicherung der bauplangerechten Bebauung zu achten ist.
Darüber hinaus konnte 2009 nach über drei Jahrzehnten endlich mit der Bebauung des Areals „Auf dem Rotental“ begonnen werden, wo eine grüne, familienfreundliche Wohnstruktur mit hoher Lebensqualität entsteht. Hier sind die ersten Häuser bereits bezugsfertig und überzeugen durch die unmittelbare Nähe zum Ortskern und dessen guter Infrastruktur.
Zuletzt sollen jetzt die „Rosenhöfe“ – das ehemalige Baumschulen-Gelände der Firma Zirener im Königsdorfer Ortsteil Neufreimersdorf – in familienfreundlicher Weise bebaut werden.
CDU-Ortsverband organisiert Waldbegehung
Vor dem Hintergrund von massiver Kritik aus der Bevölkerung an Abholzungen im Königsdorfer Wald hat der CDU-Ortsverband Königsdorf für den 23. Juni 2010 mit der zuständigen Forstbehörde eine Waldbegehung vereinbart.
Im Rahmen der Waldbegehung wird der Leiter des Regionalforstamtes Rhein-Sieg-Erft Uwe Schölmerich die umstrittenen Maßnahmen erläutern und den Teilnehmern Rede und Antwort stehen. „Für uns ist es
wichtig, dass sich die betroffenen Bürgerinnen und Bürger wie auch die Politik vor Ort ein eigenes Bild machen und ihre Bedenken äußern können“, so der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes
Königsdorf Stefan Hoss. Die Waldbegehung wird am Mittwoch,
23. Juni 2010 ab 17 Uhr stattfinden;
Treffpunkt ist der Parkplatz an der Alten Aachener Straße, die Begehung soll rund zwei Stunden dauern.
CDU Königsdorf möchte Carl-Ludwig Grosspeter ehren
Umbenennung des Marktplatzes
Der Frechener Unternehmer und Politiker Carl-Ludwig Grosspeter war in Königsdorf als äußerst engagierter Mensch bekannt. Er wurde 1913 in
Königsdorf geboren und lebte bis zu seinem Tode im Jahre 1998 hier. „Carl-Ludwig Grosspeter war zu Lebzeiten ein Vorbild an christlich-sozialem Unternehmertum“, sagt der CDU Stadtverordnete
Jürgen Probst. Darüber hinaus war er Mäzen in vielen kirchlichen, sozialen und kulturellen Vereinen und Organisationen unserer Stadt.
In der kommunalen Politik der Nachkriegszeit setzte sich Grosspeter nachhaltig und intensiv für die Belange von Königsdorf ein. Für die CDU saß er jahrelang im Kreistag und Gemeinderat. Er wurde
zum stellvertretenden Bürgermeister und von 1956 bis 1961 sogar zum stellvertretenden Landrat im Landkreis Köln gewählt. „Stets hatte er ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Menschen aus
seinem Heimatort“, so Probst.
Der CDU-Ortsverband Königsdorf möchte dieser ausgesprochen verdienten Persönlichkeit durch die Umbenennung des Marktplatz im Stadtteil Königsdorf in Carl- Ludwig-Grosspeter-Platz eine besondere Ehrung zuteil werden lassen. Dies wurde im Ausschuss für Bau- und Vergabeangelegenheiten auch einstimmig beschlossen.
Zugleich will die CDU Königsdorf dafür sorgen, dass der Platz ein schönerer Ortsmittelpunkt werden kann. Wenn eine neue Planungsgrundlage vorliegt, wird die CDU Königsdorf dafür eintreten, die Bürger Königsdorfs in die Meinungsbildung mit einzubinden. „Die CDU Königsdorf geht fest davon aus, dass durch eine Neugestaltung die Ortsmitte Königsdorfs deutlich an Attraktivität gewinnen kann, was sich nicht nur im Erscheinungsbild, sondern letztlich auch in der Lebensqualität für die Bewohner bemerkbar machen wird“, so der Königsdorfer CDU-Stadtverordnete Jürgen Probst.
April 2010
Einweihung der Sportanlage
Nach beharrlichem Einsatz der CDU Königsdorf konnten an der Sportanlage Pfeilstraße
ein Bolzplatz, ein Basketballplatz und eine Skateranlage gebaut werden, darüber hinaus
wurde für den Nachwuchs der Fußball-Abteilung des TuS Blau-Weiß Königsdorf ein
Kleinspielfeld mit Kunstrasenbelag errichtet. Die Einweihung der neuen Spielstätten
durch Bürgermeister Hans-Willi Meier wird am 23. April 2010 um 15 Uhr stattfinden.
Wermutstropfen beim Ausbau der Sportanlage ist die Tatsache, dass der seit Langem
zugesagte große Kunstrasenplatz aufgrund der finanziell angespannten Haushaltslage
der Stadt Frechen nicht wie vorgesehen noch in diesem Jahr realisiert werden kann.
Der CDU-Ortsverband wird alles daran setzen, dass dieses Projekt – wenn auch mit
Verzögerung – im Jahr 2012 umgesetzt wird.
Sachstand zur L361n
Bezüglich einer Anfrage des CDU-OV Königsdorf an den Bundestagsabgeordneten Willi Zylajew MdB zu der baulichen Maßnahmen an der L 361n mit der Autobahn-Teilanschlussstelle und an die A4 ist
folgende Antwort vom Landesbetrieb Straßenbau NRW eingegangen: Für den Neubau der L361n einschließlich einer Anschlussstelle an die A4, im Westen von Königsdorf in Höhe der Nord-Süd-Bahn, ist das
Planfeststellungsverfahren bei der Bezirksregierung Köln am 30.06.2009 eingeleitet worden.
Wenn gegen das Projekt keine weiteren Klagen eingehen, die Finanzierung gesichert ist und die Baugenehmigung vorliegt, kann nach Aussage des Landesbetriebs ab 2012 mit dem Bau begonnen werden.
Der Planfeststellungsbeschluss soll noch in 2010 ergehen. Die geschätzte Bauzeit beträgt 2 Jahre.
„Neues Grün“ an der Aachener Str.
Nachdem sich der CDU-Ortsverband Königsdorf beharrlich für das „Neue Grün“ auf der
Aachener Str. nach der Umgestaltung stark gemacht hat, kann nach Aussage der
Frechener Verwaltung nach Ostern mit der Bepflanzung der neu errichteten Beete
begonnen werden. Darüber hinaus gibt es für den neuen „Kaiser’s“-Supermarkt eine
Zusage des Investors, dass die Metallzäune am Ortseingang zum besseren
Erscheinungsbild mit Kletterpflanzen begrünt werden sollen.
März 2010
Neue Initiative des CDU-Ortsverbandes Frechen-Königsdorf
Königsdorfer Bahnhofsvorplatz muss attraktiver werden!
Der CDU-Ortsverband Frechen-Königsdorf hat ein Vorhaben aus ihrem Programm
zur letztjährigen Kommunalwahl aufgegriffen, wonach der Vorplatz des
Königsdorfer Bahnhofes baulich weiterentwickelt werden soll.
Bereits seit Jahren hält die CDU Königsdorf eine attraktivere Gestaltung des
Bahnhofsumfeldes für dringend geboten. Um das Areal zwischen Bahnhof und
Aachener Straße ansprechend zu erschließen, sollen jetzt die ursprünglichen
Planungen des Aachener Planungsbüros „Heinz & Partner“ überarbeitet und
optimiert werden.
Knackpunkt für die Entwicklung des Bahnhofsvorplatzes ist die Tatsache, dass das
Gelände der Deutschen Bahn AG gehört, deren Kooperationsbereitschaft für eine
Umgestaltung zwingend erforderlich ist. Hierzu hat die CDU Königsdorf bereits erste
Gespräche mit der Bahn AG geführt.
Nach Auffassung der CDU Königsdorf kann die Stadt Frechen in finanziell
schwierigen Zeiten nicht selbst tätig werden; auch ist es nicht deren Aufgabe, als
privater Investor zu agieren. Daher soll die Realisierung des Vorhabens durch einen
privaten Investor erfolgen, der dafür auch die Grundstücke, die der Bahn AG
gehören, erwerben muss.
Sobald eine neue Planungsgrundlage vorliegt, wird die CDU Königsdorf dafür
eintreten, die Bürger Königsdorfs in die Meinungsbildung einzubinden. Wie diese
Einbindung erfolgt, ist vom potenziellen Investor für das Grundstück sicherzustellen.
„Die CDU Königsdorf geht fest davon aus, dass durch die Umsetzung ihres
Vorhabens die Ortsmitte Königsdorfs deutlich an Attraktivität gewinnt, was sich
nicht nur im Erscheinungsbild, sondern letztlich auch in der Lebensqualität für die
Bewohner bemerkbar machen wird“, so der Königsdorfer CDU-Stadtverordnete
Jürgen Probst.
Dezember 2009
Schaukel vom „Christkind“
Zahlreiche Spielgeräte und einige Spielplätze in Frechen mussten im Laufe des Jahres
gesperrt werden. Dies war alles andere als erfreulich, aber die Sicherheit unserer Kinder
hat oberste Priorität. Die Stadt hat in den vergangenen Monaten mit Hochdruck repariert,
saniert und ausgetauscht. Nach und nach konnten so zahlreiche Spielflächen wieder
freigegeben werden. „Pünktlich zum Weihnachtsfest bescherte die Stadt Frechen den
Kindern auf dem Spielplatz Lochnerstrasse ein Geschenk, eine neue Schaukel“, freut sich
die CDU Stadtverordnete Kathi Hoss.
Kinder und deren Eltern haben sich diesen Klassiker unter den Spielgeräten gewünscht,
nachdem die alte Schaukel aus Sicherheitsgründen abmontiert werden musste. Kathi
Hoss hat sich intensiv dafür eingesetzt, dass so schnell wie möglich für Ersatz gesorgt
wurde. „Nun freue ich mich, dass von der Verwaltung schnell und unbürokratisch reagiert
wurde“, so Kathi Hoss.
Neuen Umweltwettbewerb kreieren
Der diesjährige Umweltpreis geht an Schülerinnen und Schüler des Frechener
Gymnasiums. Bürgermeister Hans-Willi Meier wird die mit 250 Euro dotierte Auszeichnung
überreichen. Es war der letzte Wettbewerb in dieser Form. 2010 wird der Umweltschutzund
Firmenpreis nicht mehr ausgelobt. „Das finden wir von der CDU Frechen
ausgesprochen schade. Denn gerade in einer Zeit des umweltbewussten Denken und
Handelns muss vor allem das Engagement der Jugendlichen weiter gefördert werden“,
empfiehlt der sachkundige Bürger im Umweltausschuss Stefan Hoss. Oft sind
Schülerinnen und Schüler in Umweltfragen mit Feuereifer bei der Sache. Dabei entwickeln
sie manch pfiffige Idee. „Dafür wollen und sollen Kinder und Jugendliche auch belohnt
werden“, so Hoss.
Ein Preis wäre der richtige Ansatz, findet die CDU Fraktion. Deshalb wurde die Verwaltung
gebeten, einmal zu prüfen, wie ein zukünftiger Umweltwettbewerb in Frechen aussehen
könnte. Die Beiträge könnten während der Umweltschutztage präsentiert und
anschließend prämiert werden. „Auch Firmen sollten verstärkt angesprochen werden und
man sollte sie aufrufen, etwas für die Umwelt zu unternehmen“, sagt Stefan Hoss. Denn
Konkurrenz belebt auch beim Umweltwettbewerb das Geschäft.
Neuer Standort für Glascontainer gesucht
Im gesamten Frechener Stadtgebiet stehen Glascontainer zur Sammlung von Altglas
bereit. Wegen des entstehenden Lärms sollten unbedingt die Einwurfzeiten beachtet
werden. Doch leider ist der Lärmpegel in Wohngebieten bereits tagsüber mehr als störend.
Im Stadtteil Königsdorf in der Gustav-Heinemann-Straße übersteigt der Lärm mittlerweile
das Maß des Erträglichen deutlich. „Durch den Bau von zwei großen Mehrfamilienhäusern
ist die Belastung für die Anwohner nochmals angestiegen“, so der CDU Stadtverordnete
Jürgen Probst.
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben Probst auf diesen Missstand angesprochen.
„Wir von der CDU Fraktion wollen uns nun um einen geeigneten neuen Standort für die
Glascontainer bemühen“, so Probst. Die CDU Fraktion hat die Verwaltung gebeten, einen
alternativen Standort zu suchen. „Ich denke, wir werden für alle Beteiligten eine hoffentlich
ruhigere Lösung finden.“
Pflanzen für die Aachener Straße kommen
Die Umgestaltung der Aachener Straße im Stadtteil Königsdorf steht kurz vor dem Abschluss. Im November hatte die CDU bei Bürgermeister Hans-Willi Meier angefragt, wann geplante neue Bepflanzung kommt. Mittlerweile ist erhielt die CDU Frechen folgende Antwort: „Die Bepflanzung der neu errichteten Beete entlang der Aachener Straße ist für die 2. Hälfte des Monats Januar vorgesehen“. Allerdings ist dies auch abhängig von der Witterung. „Im Frühjahr können sich die Bürgerinnen und Bürger bereits am neuen Grün erfreuen“, sagt der CDU Stadtverordnete Jürgen Becker.
Grünpflege besser koordinieren
Im Winter ruht die Vegetation in unseren Breiten nahezu. Doch schon in wenigen Monaten ist es wieder Frühling und alles wächst und gedeiht. Auch entlang der Straßen und Wege innerhalb unserer
Stadt wird es dann wieder grün. Leider manchmal kann die üppige Vegetation auch gefährlich werden. Dann wenn sie so hoch ist, dass beispielsweise Radfahrer und Fußgänger übersehen werden. Darüber
hinaus geben die Wildkräuterstreifen insgesamt kein schönes Bild ab. „Bis jemand zur Sense greift, dauert es oft viel zu lange. Erst nach einer Abmahnung werden Sträucher und Gräser geschnitten
oder gemäht“, beklagt der sachkundige Bürger im Umweltausschuss, Stefan Hoss.
Das Problem liegt häufig auch daran, dass kaum ein Bürger weiß, wer für den entsprechenden Straßenabschnitt zuständig ist. „Mal ist es die Stadt, mal der Kreis oder bei Bundes- oder Landstraßen
eben der Landesbetrieb Straßenbau NRW“, sagt Hoss. „Wir brauchen für den Grünschnitt in unserer Stadt zwischen den verschiedenen Zuständigkeiten eine sinnvolle Koordination“. Die CDU Fraktion
bittet die Verwaltung einmal darzustellen, wie hoch das Pflegeaufkommen in unserer Stadt ist. Und inwieweit der Stadtbetrieb auch Pflegemaßnahmen für den Kreis oder Straßen NRW übernehmen kann.
Wahlergebnisse Kommunalwahl 30. August 2009



