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Flächennutzungsplan: CDU-Königsdorf spricht sich gegen großflächige Ausweitung von Wohnbebauung in Königsdorf aus

  • Streichung großflächiger Wohngebiete im nördlichen Teil von Königsdorf gefordert 
  • Entwicklungsvorhaben nur bei Mitwachsen der Infrastruktur 
  • Vor 2030 soll bis auf „Mühlenweg“ keine Wohnbebauung in Königsdorf begonnen werden 
  • Zusätzliches Nahversorgungsgebiet an der Umgehungsstraße sowie Gewerbe- und Parkraumkonzept südlich des Bahnhofs angeregt 

Königsdorf, 15. Januar 2019. Der Vorstand der CDU- Königsdorf hat sich intensiv mit dem von der Stadtverwaltung vorgelegten Entwurf zum Flächennutzungsplan auseinandergesetzt. U.a. hat der CDU-Ortsverband im Rahmen eines Bürgerstammtischs mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern das Gespräch gesucht. Das Ergebnis der Überlegungen fasst der Vorstand wie folgt zusammen: „Es ist Konsens, die Ausweisung weiterer Baugebiete zunächst in anderen Frechener Stadtteilen voranzutreiben, um die Infrastruktur in Königsdorf nicht weiter zu belasten. Königsdorf ist bereits in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich gewachsen.

 

Einzelne Potentialflächen können erhalten bleiben, um die Entwicklungschancen über die kommenden Jahrzehnte zu sichern, allerdings sprechen wir uns klar für eine drastische Reduzierung der im Flächennutzungsplanentwurf vorgeschlagenen Potenzialflächen aus.“ 

Der ursprünglich vorgelegte Entwurf zum Flächennutzungsplan sieht vor, dass über 40 Prozent der in Frechen möglichen neuen Wohnbauflächen in Königsdorf umgesetzt werden soll. Die Königsdorfer CDU warnt deshalb vor einer Überlastung der vorhandenen Infrastrukturen.

 

Entwicklungsvorhaben sind nur dann denkbar, wenn gleichzeitig die Infrastruktur des Ortes mitwächst, zum Beispiel im Bereich von Schule, Kitas, Sportstätten und Verkehrswege. 

Die CDU-Königsdorf schlägt die Streichung der Potentialflächen W-Kö-1 (Nordwest Greinstr.) und W-Kö-2 (Freimersdorfer Weg) in Kleinkönigsdorf vor. Die Potentialfläche W-Kö-3 (Königsdorf-Nord) soll deutlich reduziert werden. In der Verlängerung der Fläche sollen nach Vorstellung der CDU-Königsdorf Reserveflächen für erweiterte Sportstätten vorgesehen werden. 

 

Vor dem Jahr 2030 soll bis auf der Potentialfläche W-KÖ-5 „Mühlenweg“ (Königsdorfer-Osten; Aachener Straße/Randkanal) keine Wohnbebauung in Königsdorf begonnen werden. Der Bereich „Mühlenweg“ eigne sich als Randfläche des Ortes am besten für die nächste Wohnraumentwicklung im Ortsteil Königsdorfs. In dieser Planzelle sollte der Gedanke von

„Smart & Green City“ priorisiert werden. Vorstellbar ist auch die Verbindung von Wohnbebauung und kleinen Büroflächen für „Start Ups“. Zur Erschließung des Gebietes W-KÖ-5 regt die CDU eine Straße vom Mühlenweg entlang des Randkanals bis zur Aachener Straße mit abschließendem Kreisverkehr als neuen attraktiven Ortseingang an. 

 

Nach der Potenzialfläche W-KÖ-5 soll im zeitlichen Verlauf nicht vor dem Jahr 2030 die kleinere Fläche W-KÖ-4 (hinter Friedhof-Süd) entwickelt werden. Die reduzierte Fläche W-KÖ-3 (Königsdorf-Nord) soll unter dem Gesichtspunkt der langfristigen Reserve für die kommenden Jahrzehnte erst nach dem Jahr 2040 in Betracht gezogen werden. 

 

Der CDU-Ortsverband hat zudem weitere Entwicklungsmöglichkeiten im Rahmen der eigenen Stellungnahme angeregt. So soll die Fläche entlang der BAB4 zwischen Neubuschbeller Weg und der Umgehungsstraße K25n (hinter Blumen Wahl) und der Ortslage Neubuschbell in den Flächennutzungsplan aufgenommen werden. Dort könnte für Königsdorf in Nachbarschaft zu Neubuschbell und Buschbell ein attraktives Nahversorgungsgebiet entstehen. 

 

Für die Park & Ride Fläche auf der Südseite des Bahnhof Königsdorf soll geprüft werden, ob dort mit einem Investorenmodell und staatlichen Zuschüssen ein gemischtes Parkraum- und Gewerbeflächen-Modell, ähnlich der Bebauung des Technologieparks Königsdorfs, mit 

großer Tiefgarage/ Parkpalette inklusive einer erweiterten Zahl von P&R Plätzen möglich ist. Zu prüfen wäre, ob dieses Projekt (z.B. als Innovativer Wohnung -und Gewerbebau - Wohnen und Arbeiten in Stelzenhäusern auf Parkplätzen) im Rahmen des Strukturwandels förderungswürdig ist, da so neue und hochwertige Arbeitsplätze an der Mobilitätsdrehscheibe Bahnhof Frechen-Königsdorf geschaffen werden könnten. 

 

Die CDU-Königsdorf hatte bereits in ihrem Wahlprogramm zur Kommunalwahl im Jahr 2014 einen Stopp für weitere großflächige Bebauung gefordert. CDU-Ortsverbandsvorsitzender Stefan Hoss: „Unser Ort ist stark gewachsen. Das ist schön und wir haben die neuen Bürger in der Widdau und im Rotental herzlich willkommen geheißen! Zusätzliches Wachstum würde unseren Ort und seine Struktur in der heutigen Verfassung jedoch überlasten. Unser Stadtteil kann deshalb nicht für ganz Frechen die Last von über 40 Prozent der geplanten Wohnraumerweiterung schultern. Wir stehen zu unserer Verantwortung, allerdings muss die Ausweitung für den Ort verträglich sein. Mit dem Vorschlag aus unserer Stellungnahme haben wir einen aus unserer Sicht akzeptablen Kompromiss für die langfristige Entwicklung von Königsdorf aufgezeigt.“ 

Das Team der CDU-Königsdorf mit Bürgermeisterin Susanne Stupp!
Das Team der CDU-Königsdorf mit Bürgermeisterin Susanne Stupp!