AKTUELLES

CDU-Königsdorf erwartet Auskunft über die Ursachen der zahlreichen Überschwemmungen in Neufreimersdorf und im Atrium und bittet um Beratung der betroffenen Anwohner

Königsdorf, 20. August 2020. Die CDU-Königsdorf hat sich nach den vom Starkregen bedingten Überschwemmungen in Neufreimersdorf in der vergangenen Woche an die Bürgermeisterin gewandt. Sie bittet um eine Klärung der Ursachen. "Viele Keller z.B. Am Weiher, in der Gregor-Mendel-Straße, in der Carl-von-Linné-Straße, aber auch in der höher gelegenen Fritz-Zumpe-Straße standen unter Wasser und mussten ausgepumpt werden. Wir sind von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern darauf angesprochen worden, einzelne Interessengemeinschaften betroffener Anwohner haben sich gebildet. Angesichts des Klimawandels gehen Klima- und Wetterforscher davon aus, dass solche sintflutartigen Regenfälle in Zukunft eher zunehmen werden. Stadt und Bürger sollten gemeinsam Vorsorge schaffen, dass sich derartige Keller-Überschwemmungen nicht wiederholen", erklärten CDU-Stadtverordneter Gerd Koslowski und sein Nachfolgekandidat für den nächsten Stadtrat Tobias Hein.

 

Vor diesem Hintergrund hat CDU-Königsdorf Vorsitzender Stefan Hoss die Verwaltung um Beantwortung folgender Fragen gebeten:

  • Gab es in Frechen besondere Einsatzschwerpunkte der Feuerwehr, die darauf schließen lassen, dass es dort besondere Herausforderungen für das Abwasser- und Kanalsystem gibt?
  • Hat die Verwaltung Erkenntnisse, dass bestehende Kanalsysteme und Pumpstationen in einzelnen Stadtbezirken bei Starkregen überfordert sind und ggfs. aufgerüstet werden müssen?
  • Was können die einzelnen Hausbesitzer tun, um sich gegen Überschwemmungen bei Starkregen besser abzusichern, insbesondere auch Häuser mit Mischsystemen, bei denen Abwasser- und Oberflächenwasser gemeinsam abgeführt werden? Wie kann die Stadt oder andere Stellen helfen?

 

"Wir setzen uns dafür ein, dass die Stadtverwaltung im direkten Austausch mit den Betroffenen Informationen und Tipps bereitstellt. Die Satzung der Stadt sieht vor, dass die Hausbesitzer ihre Häuser durch das richtige Rückhalteventil sichern und dieses regelmäßig warten lassen. Je nach Analyse der Stadt müssen ggfs. weitere Maßnahmen ergriffen werden", so Koslowski und Hein weiter. Das Pumpenhaus am Ende der Straße Am Weiher hat nach den vorliegenden Erkenntnissen der Stadt an den besagten Tagen zuverlässig gearbeitet. 


CDU kündigt Widerstand gegen Pläne der Deutschen Bahn an

  • CDU appelliert an Bürger, dem DB-Konzept per Unterschriftenaktion eine Absage zu erteilen
  • CDU hält am Ausbau der Mobilitätsdrehscheibe am Bahnhof fest
  • Ziel sind mehr Parkplätze für Pkw und Fahrräder

 

Königsdorf, 7. Juni 2020. Nach 30-jähriger Laufzeit will die Deutsche Bahn (DB) den Pachtvertrag mit der Stadt Frechen für die Park+Ride-Plätze an der Nord- und Südseite des S-Bahnhofs Königsdorf zum nächst zulässigen Termin kündigen. Die DB plant, die Anlagen ab Herbst dieses Jahres zu übernehmen und künftig „monetär bewirtschaften“ zu lassen. Das geht jetzt aus einer Mitteilung der Stadtverwaltung an den Ausschuss für Stadtentwicklung und Bauleitung hervor.

 

„Wir sind empört über die Pläne der Bahn und werden uns entschieden gegen diese Pläne zu Wehr setzen“, sagt Stefan Hoss, Vorsitzender der CDU-Königsdorf, zugleich Sprecher der CDU-Fraktion im Ausschuss Bauen, Verkehr und Umwelt (BVU). „Das ist das Gegenteil dessen, wofür die CDU sich im Interesse Königsdorfs immer eingesetzt hat, nämlich zusätzliche kostenlose Parkplätze auf der Südseite (Augustinusstraße) durch den Bau einer Parkpalette, die in Form eines Stelzenhauses zudem gewerblich oder wohnlich genutzt werden könnte. Die Finanzierung könnte über ein Investorenmodell erfolgen. Für die Instandsetzung der Parkfläche an Nordseite (Aachener Straße) haben wir zudem bereits Gelder in den Haushalt einstellen lassen. Auch den Ausbau der Bike & Ride – Anlage inklusive Ladestation für e-Fahrräder hatten wir vorgesehen. Die Pläne der Bahn stellen das umfassende Gesamtkonzept einer Mobilitätsdrehscheibe in Frage und sind aus unserer Sicht verkehrspolitisch und ökologisch nicht zu verantworten.“

 

Die CDU-Königsdorf und die Königsdorfer CDU-Stadtverordneten Stefan Hoss, Thomas Koppers, Gerd Koslowski und Angelika Münch kündigten umgehend die Unterstützung einer Unterschriftenaktion gegen die Pläne der Deutschen Bahn an. „Wir werden die Königsdorfer Bürgerinnen und Bürger bitten, unseren Widerstand gegen das Vorhaben der Deutschen Bahn zu unterstützen. Wer den Umstieg der Menschen vom Auto auf die Schiene im Sinne von Klimaschutz, Feinstaubreduzierung und Verkehrswende möchte, der sollte sich klar gegen das Bewirtschaftungskonzept der DB aussprechen“, appelliert Hoss an die Königsdorfer. Die Petition kann unter folgender Adresse unterschrieben werden: https://www.openpetition.de/!bahnhof

 

Aus einer aktuellen Nutzerbefragung des Rhein-Erft-Kreises geht hervor, dass rund 50 Prozent der Parker am Bahnhof nicht aus Königsdorf kommen. Viele dieser Autofahrer würden voraussichtlich wegen der Parkgebühren in benachbarte Anliegerstraßen ausweichen oder den Parkdruck am P&R Weiden-West weiter erhöhen. Folge des DB-Konzepts ist demnach eine unkalkulierbare Verdrängung des Individualverkehrs statt das Umsteigen auf die Bahn zu fördern.

 

Die CDU-Stadtverordneten werden ihren Protest in den anstehenden Sitzungen des Planungsausschusses und des BVU zum Ausdruck bringen und dabei auch der Bürgermeisterin Susanne Stupp und dem Technischen Beigeordneten Robert Lehmann den Rücken stärken. Beide hatten sich in einem Brief an die Deutsche Bahn enttäuscht über die Ankündigungen gezeigt und weitere Gespräche gefordert.

 

Die CDU Königsdorf begrüßt den Appell der Frechener Bürgermeisterin an die Deutsche Bahn, der Stadt die Flächen wie erhofft zum Kauf oder zur längerfristigen Pacht anzubieten, zumindest aber weiterhin die unentgeltliche Nutzung der P+R -Plätze zu ermöglichen. Außerdem hat der Ortsverband die CDU-Landtagsabgeordneten Romina Plonsker und Frank Rock sowie den Bundestagsabgeordneten Dr. Georg Kippels über die Pläne der Bahn informiert und um Unterstützung gebeten.

 

„Wir haben uns jahrelang für den Ausbau des Park+Ride-Platzes, mehr Fahrradstellplätze, bessere Beleuchtung der Anlage eingesetzt.  Gerade erst im Februar war der Förderbescheid der Nahverkehr Rheinland dafür eingegangen, der Ausbau der Südseite soll noch in diesem Jahr starten“, erklärt Hoss. „Unsere Idee, den S-Bahnhof Königsdorf nachhaltig zu einer innovativen Mobilitätsdrehscheibe zu gestalten, wird durch die Pläne der DB torpediert. Wir wünschen uns jetzt einen offenen, konstruktiven Austausch und fordern zu einem Runden Tisch auf – mit Deutscher Bahn, Nahverkehr Rheinland, Stadtverwaltung und allen politischen Parteien in Frechen.“

 

(Bild: Gerd Koslowski)


Ausbau Park + Ride Frechen-Königsdorf - Zukunft Mobilität

CDU Königsdorf erfreut über Bewilligung der Fördergelder: „Dafür haben wir uns lange eingesetzt“

20. Februar 2020. Der CDU-Ortsverband Königsdorf freut sich über gute Nachrichten aus der

Stadtverwaltung: Dort ist jetzt der Zuwendungsbescheid über die Fördergelder für den Ausbau des
Park+Ride Platzes am S-Bahnhof Königsdorf eingegangen.
 
„Wir haben uns jahrelang für die Neugestaltung des Bahnhofsgeländes eingesetzt“, erklärt der
CDU-Ortsverbandsvorsitzende Stefan Hoss. „Deshalb freuen wir uns, dass sich unsere
Bemühungen endlich auszahlen und der Ausbau des Parkplatzes auf der Südseite des Bahnhofs
noch in diesem Jahr in Angriff genommen werden kann. Davon werden die Königsdorfer und auch
die Pendler täglich profitieren - mehr Parkplätze, mehr Fahrradstellplätze und bessere
Beleuchtung.“

 

Der schnelle Ausbau des Park+Ride Platzes Königsdorf ist dem CDU-Ortsverband auch deshalb
besonders wichtig, da durch einen Neubau auf der Nordseite des Bahnhofs an der Aachener
Straße inzwischen Parkplätze entfallen sind.

 

Der Zuwendungsbescheid umfasst in der ersten Stufe 579.700 Euro. Davon soll der
Schotterparkplatz auf der Südseite des S-Bahnhofs ausgebaut und bis hin „Zur Mühle“ beleuchtet
werden. Außerdem soll auf der Nordseite eine neue Fahrradabstellanlage entstehen. Damit
erhöhen sich die Abstellplätze für Fahrräder deutlich. Die Ausschreibung erfolgt in Kürze. Danach kann der Bau zeitnah begonnen und voraussichtlich auch noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Weitere Ausbaumaßnahmen am S-Bahnhof Königsdorf für eine Parkpalette mit Fußgängerbrücke gehen in die Planung.
Die Summe aller geplanten Maßnahmen umfasst insgesamt über 3,3 Millionen Euro.

 

Die CDU sieht für die Zukunft weitere Möglichkeiten und hat die Verwaltung durch eine Fraktionsanfrage aufgefordert, im Rahmen einer Machbarkeitsstudie zu prüfen, ob in Erweiterung der Parkpalette
durch ein Stelzenhaus z.B. mit einem Investorenmodell und staatlichen Zuschüssen ein gemischtes Parkraum-Wohn- und Gewerbeflächen-Konzept entstehen kann, um das Grundstück effektiv nutzen zu können. „Wir stellen uns hier das sogenannte 'Hülkenberg-Modell' vor“, so Hoss.


„Anlehnend an die Bebauung des Technologieparks Königsdorfs ist dabei zu prüfen, ob dieses
Projekt ggfs. auch mit einem integrierten Hotel und als Heimat für Start-ups im Rahmen des
Strukturwandels förderungswürdig ist. Dadurch könnten zusätzlich neue und hochwertige Arbeitsplätze an
der Mobilitätsdrehscheibe Bahnhof Frechen-Königsdorf geschaffen werden, auch mit Förderung
der NRW Landesinitiative -Bauen an der Schiene-“, ergänzt der Vorsitzende und Stadtverordnete
Stefan Hoss. 


CDU-Königsdorf unterstützt neuen Plan der Bürgerinitiative

Königsdorf, 9.02.2020. Die CDU-Königsdorf unterstützt den neuen Plan der Bürgerinitiative Marktplatz Königsdorf e.V. zur Neugestaltung des Ortsmittelpunktes. Den Plan haben die Mitglieder der Initiative, zu denen auch die CDU-Stadtverordneten Stefan Hoss, Angelika Münch, Gerd Koslowski und Thomas Okos zählen, auf der Mitgliederversammlung am 29. Januar erarbeitet und beschlossen. 

 

Der Entwurf von Lill + Sparla vereint die Ziele, Parkplätze und Bäume zu erhalten und gleichzeitig im vorderen Bereich des Platzes durch Bänke und Bodengestaltung eine höhere Aufenthaltsqualität zu schaffen. Die CDU setzt sich dafür ein, diesen Entwurf auf der städtischen Bürgerinformation neben zwei weiteren Planungen von Lill + Sparla zur Diskussion zu stellen. 

 

Stefan Hoss, Vorsitzender der CDU-Königsdorf, sagt dazu: "Wir sind froh, dass es mit dem neuen Entwurf gelungen ist, eine intelligente Lösung anzubieten für die Königsdorfer, die Sorge vor Parkplatzverlusten im Zentrum haben, ohne dass wir das Ziel aufgeben müssen, den Ortsmittelpunkt attraktiver zu gestalten. Die Bürgerinitiative hat sogar Vorschläge gemacht für mehr Bäume auf dem Platz. Für uns ist zudem wichtig, dass der Marktplatz optisch zur Aachener Straße hin geöffnet wird und damit in das Ortsbild einbezogen ist."

 

Die CDU-Königsdorf dankt der Bürgerinitiative für ihr wichtiges Engagement, allen voran ihrem Vorsitzenden Stephan Hungerland, der sich stetig darum bemüht, alle Betroffenen, Beteiligten und überparteilich alle politischen Entscheidungsträger miteinzubeziehen. Der Dank gilt auch den privaten Spendern, die sich bereit erklärt haben, die neue Marktplatzgestaltung durch ihr Zutun überhaupt erst möglich zu machen. 


CDU-Königsdorf fordert zügige Bürgerinformation zum Marktplatz

Königsdorf, 9.10.2019. Die CDU-Königsdorf erwartet von der Stadtverwaltung, dass die Bürgerinformation zum Marktplatz in Königsdorf zügig stattfindet. „Es geht um das Herzstück unseres Stadtteils und die Königsdorferinnen und Königsdorfer erwarten zurecht, dass sie sich in die weiteren Planungen mit einbringen können“, erläutert Stefan Hoss, Vorsitzender der CDU-Königsdorf.

 

Der Umwelt- und Verkehrsausschuss der Stadt Frechen hatte einstimmig mit den Stimmen aller Fraktionen eine Bürgerbeteiligung für die vorgelegten zwei Planungsentwürfe beschlossen. „Insofern sind Aktionen anderen Parteien gegen die jetzige Planung unredlich. Man kann nicht in der entscheidenden Sitzung für eine Bürgerinformation zu den Entwürfen stimmen und gleichzeitig den Bürgern erklären, dass man strikt dagegen ist“, sagt Stefan Hoss. Die Neugestaltung des Marktplatzes als Zentrum von Königsdorf hatten viele Bürger im vergangenen Kommunalwahlkampf zur ersten Priorität für die Weiterentwicklung ihres Stadtteils erklärt. „An unseren Wahlkampfständen war der Marktplatz das Topthema der Königsdorfer“, erklärt Stefan Hoss.

 

Insofern sei die Vorlage der ersten Planungsentwürfe ein wichtiger Schritt, um dem Wunsch der Bürger zu entsprechen. „Jetzt, da es konkret wird, müssen die Königsdorfer schnellstens mit ihren Wünschen und Interessen beteiligt werden, denn der Marktplatz ist nach wie vor das Topthema in Königsdorf. Genau dafür ist die Bürgerinformationsveranstaltung gedacht. Im Vorfeld Meinungsmache zu betreiben und Ängste zu schüren, halten wir für den falschen Weg. Wir wollen einen offenen Austausch. Die Meinung der Bürger muss schlussendlich in der finalen Planung des Marktplatzes Berücksichtigung finden. Dafür werden wir als CDU mit unseren Stadtverordneten sorgen.“ Dabei geht es insbesondere auch um die Parkplatzsituation sowie um die Bäume auf dem Marktplatz.  

 

Stefan Hoss: „Wir möchten, dass möglichst viele der Parkplätze und der Bäume im Ortskern erhalten bleiben. Das muss planerisch in eine Balance gebracht werden mit dem Wunsch nach einer Öffnung des Marktplatzes Richtung Aachener Straße und mit mehr Aufenthaltsqualität auf dem Platz. Hier sind kreative Ideen gefragt und keine Schlagwörter.“

 

 


CDU fordert: Alle Voraussetzungen für Autobahnanschluss jetzt schaffen

  • Wegen Kölner Pförtnerampel: „Autobahnanschluss auf Prioritätenliste ganz nach oben setzen“
  • Aachener Straße und Marktplatz gestalterisch integriert entwickeln, um Zentrumscharakter zu unterstreichen

 

Königsdorf, 8. September 2019. Die CDU-Königsdorf fordert, die erneuten Verzögerungen des Baus des Anschlusses an die A4 dafür zu nutzen, alle weiteren Voraussetzungen für die Fertigstellung zu schaffen. Aufgrund von neu aufgetretenen Schwierigkeiten in der Ausführungsplanung, die mit der Standstabilität der neuen Talbrücke über der Bahnstrecke zusammenhängen, verzögert sich die vorgesehene Fertigstellung voraussichtlich bis ins Jahr 2022. Es müssen zusätzliche Berechnungen und bodentechnische Nachweise erbracht werden.

 

Wie die Frechener Stadtverwaltung nach Recherchen beim Landesbetrieb Straßenbau NRW mitteilte, ist der ursprünglich für 2019 geplante Termin für eine Sperrpause der Bahnstrecke jetzt für das Frühjahr 2021 beantragt. Dann werden die beiden Brückenhälften in einer Sperrpause von 16 Stunden zusammengeklappt. Da die Brücke aus einer Stahlbogenbrücke besteht, muss anschließend noch der Stahlbetonüberbau, der Fahrbahnbelag und die Ausstattung hergestellt werden. Im Frühjahr 2020 soll mit dem Bau der Brücke über die A4 begonnen werden. Die Fertigstellung der Talbrücke und der Querspange ist für 2022 geplant.

 

Stefan Hoss, Vorsitzender CDU-Königsdorf: „Die erneuten Verzögerungen sind ärgerlich. Jahr für Jahr treten neue Schwierigkeiten auf. Seit knapp 50 Jahren fordert die CDU-Königsdorf diesen Autobahnanschluss westlich von Königsdorf, der für eine deutliche Entlastung der Verkehrssituation in Königsdorf sorgen soll. Mit der Umsetzung der Pförtnerampel in Köln-Weiden wird der Verkehrsdruck weiter zunehmen. Umso wichtiger ist, dass alle, die an dem Bau beteiligt sind, jetzt den Autobahnanschluss auf ihre Prioritätenliste ganz nach oben setzen. Alles, was für den Anschluss an weiteren Arbeiten erforderlich ist, sollte jetzt ohne weitere Verzögerungen angegangen werden. Dazu gehören die Brücke über A4, der Kreisverkehr an der Aachener Straße sowie die Straße von der Autobahn zur Eisenbahnbrücke, sodass letztlich nur noch die neue Brücke über die Bahn installiert werden muss.“

 

Mit dem Autobahnanschluss ergibt sich die Chance, die Aachener Straße in Königsdorf attraktiver und sicherer auszugestalten. In dem Zusammenhang können auch zusätzliche Parkplätze geschaffen werden, um den Einzelhandel im Ortskern zu stärken. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW ist aufgefordert, entsprechende Konzepte zu entwickeln. Dabei sollte auch der hoffentlich bis dahin umgestaltete Königsdorfer Marktplatz einbezogen werden. Aachener Straße und Marktplatz könnten gestalterisch integriert und einheitlich entwickelt werden, um den Zentrumscharakter an dieser Stelle zu unterstreichen, schlägt die CDU-Königsdorf vor.   


„Königsdorf braucht erweiterte Sportstätten“

Bedarfsgerechte Erweiterung von Sporthallen und Sportplätzen

wird im Wahlprogramm 2020 aufgenommen

 

Königsdorf, 3. Juli 2019. Der Vorstand der CDU-Königsdorf hat in seiner Sitzung am 28. Mai beschlossen, die Erweiterung der Sportstätten in Königsdorf in sein Wahlprogramm für die Kommunalwahl 2020 aufzunehmen. „Königsdorf braucht einen weiteren Sportplatz und eine zusätzliche Sporthalle. Wir werden zum richtigen Zeitpunkt einen entsprechenden Antrag in den Rat der Stadt Frechen einbringen“, kündigte Stefan Hoss, Vorsitzender der CDU-Königsdorf an.

 

Die CDU reagiert damit auf die Forderungen des mit 2.300 Mitgliedern größten Sportvereins in Frechen, des TuS Blau-Weiß Königsdorf. Dieser hatte in der jüngsten Vergangenheit immer wieder auf den Sportstätten-Notstand im Stadtteil aufmerksam gemacht. Im Februar hatte der Verein eine Anregung nach § 24 Gemeindeordnung NRW in die städtischen Gremien eingebracht und auch dort eine Erweiterung gefordert. 

 

„Königsdorf ist auf über 12.000 Einwohner gewachsen. Da darf es uns nicht wundern, dass auch immer mehr Königsdorfer die Sportangebote der Königsdorfer Vereine nutzen wollen. Doch mit einer Gerhard-Berger-Halle, der Einfachhalle der Grundschule und anderthalb Fußballplätzen sind wir in Königsdorf lange an die Kapazitätsgrenzen gestoßen. Brauweiler hat im Vergleich deutlich weniger Einwohner, aber deutlich mehr Sportstätten“, so Hoss weiter. „Wir müssen bedarfsgerecht ausbauen. Denn es kann nicht sein, dass wir Menschen, die sich fit halten, Sport machen und sich ehrenamtlich engagieren möchten, genau das verweigern müssen, weil kein Platz für sie da ist. Wir reden hier von Kleinstkindern, Jugendlichen, Erwachsenen bis hin zu Senioren im Reha-Sport.“

 

 

Die CDU-Königsdorf schlägt vor zu prüfen, die alte Einfachturnhalle an der Grundschule zu modernisieren und um eine zusätzliche Halleneinheit zu erweitern. Die Johannesschule befürwortet dies, denn schließlich ist die Grundschule deutlich ausgebaut worden - die Zahl der Schülerinnen und Schüler ist stark gewachsen. Rund um den heutigen Sportpark soll zudem ein weiterer Sportplatz entstehen. Nach Auffassung der CDU-Königsdorf ist die rein gesamtstädtische Betrachtungsweise aus dem Sportstättenentwicklungsplan, demzufolge im Stadtgebiet insgesamt ausreichend Sportstätten vorhanden sind, nicht ausreichend. Hoss weiter: „Wenn schon heute 50 Prozent der Trainingszeiten des TuS in Sportstätten außerhalb von Königsdorf verlegt werden müssen, ist dies nicht umweltverträglich und es belastet dann auch die Sportvereine in den anderen Frechener Stadtteilen. Daran müssen wir etwas ändern. Die gesamtstädtische Bewertung darf nicht dazu führen, dass die Sportler permanent durch die Gegend fahren müssen, um trainieren zu können. Dann müssen wir auch vor Ort nach Lösungen suchen.“


CDU Königsdorf protestiert gegen Kölner Pläne einer Pförtnerampel

Königsdorf, 7. Juni 2019. Die CDU-Königsdorf sowie die Königsdorfer Kreistags- und Stadtverordneten lehnen die von der Stadt Köln vorgestellten Pläne für eine Pförtnerampel an der westlichen Kölner Stadtgrenze vehement ab. Sollten diese Vorstellungen Wirklichkeit werden, bleiben zu den Stoßzeiten große Teile der Pendler aus dem Rhein-Erft-Kreis ausgesperrt, verstopfen die Zufahrtstraßen und müssen sich zwangsläufig alternative Wege suchen. Für den Stadtteil Königsdorf, der nach dem Willen der CDU u.a. mit dem neuen Autobahnanschluss vom Durchgangsverkehr entlastet werden soll, bedeutet das im Gegenteil eine zusätzliche Belastung.

 

„Es ist kaum zu glauben, dass die Stadt Köln ein solches Vorhaben präsentiert, ohne auch nur mit den benachbarten Kommunen gesprochen zu haben. Das zeugt von einer unfassbaren Ignoranz gegenüber den Belangen der Rhein-Erft-Kommunen. Die CDU-Königsdorf wird sich mit Kräften gegen die jetzt vorgestellten Pläne zur Wehr setzen. Das kann nicht das letzte Wort sein. So geht man nicht mit Nachbarn um!“, erklärt Stefan Hoss, Vorsitzender der CDU-Königsdorf.

 

Durch die "Anti-Auto"-Ampel an der Aachener Straße/Bonnstraße in der Hauptverkehrszeit morgens zwischen 7 Uhr und 9 Uhr wird Königsdorf zum Nadelöhr, wenn statt bislang 1200 Autos pro Stunde nur noch 700 durch diese rote Pförtnerampel durchgelassen werden.

Stefan Hoss weiter: „Viele Menschen, die in Köln ihren Arbeitsplatz haben, dort einkaufen oder Restaurants besuchen, leben in Königsdorf und Umgebung. Die Stadtgrenze wie zu Mittelalterzeiten quasi abzusperren, trifft diese Bürger ebenso wie die Kölner Arbeitgeber, Gastronomen und Einzelhändler unmittelbar. Politik hat den Auftrag, Lösungen für die Bürger zu erarbeiten, nicht Sackgassen zu zimmern! Die Idee einer Pförtnerampel ist keine Politik, sondern eine Politikverweigerung. Wenn die Stadt Köln meint, ihre Probleme ins Umland auslagern zu können, ist sie schief gewickelt. Denn in Wahrheit ist damit kein einziges Problem gelöst.“

 

Der CDU-Ortsverband, die Königsdorfer CDU-Stadtverordneten Stefan Hoss, Thomas Koppers, Gerd Koslowski und Angelika Münch sowie der Königsdorfer Kreistagsabgeordnete Thomas Okos fordern gemeinsam:

 Die Pläne für eine Pförtnerampel müssen von der Stadt Köln sofort auf Eis gelegt werden. Es dürfen keine Fakten geschaffen werden, die unumkehrbar sind.

 Die Stadt Köln muss zügig Gespräche aufnehmen mit Frechen und den anderen Nachbarkommunen. Voraussetzung für den Start einer Express-Buslinie ist ein regionales Mobilitätskonzeptes, das den Verkehr ganzheitlich in der Region strukturiert.

 

 Bevor die Express-Buslinie in Köln aufgenommen werden kann, muss der P+R-Platz am Mobilitätskreuz Weiden-West ausgebaut sein. Es geht nur in dieser Reihenfolge. Der Parkplatz ist heute vollständig überlastet und kann keine weiteren Kapazitäten aufnehmen.

 Der Autobahnanschluss an die A4 westlich von Königsdorf muss mit Nachdruck vorangetrieben werden. Darauf werden wir bei Land und Bund hinwirken. Weitere Verzögerungen sind nicht hinnehmbar. Die Königsdorfer werden schon zu lange vertröstet.


Flächennutzungsplan: CDU-Königsdorf spricht sich gegen großflächige Ausweitung von Wohnbebauung in Königsdorf aus

Streichung großflächiger Wohngebiete im nördlichen Teil von Königsdorf gefordert 

Entwicklungsvorhaben nur bei Mitwachsen der Infrastruktur 

Vor 2030 soll bis auf „Mühlenweg“ keine Wohnbebauung in Königsdorf begonnen werden 

Zusätzliches Nahversorgungsgebiet an der Umgehungsstraße sowie Gewerbe- und Parkraumkonzept südlich des Bahnhofs angeregt 

Königsdorf, 15. Januar 2019. Der Vorstand der CDU- Königsdorf hat sich intensiv mit dem von der Stadtverwaltung vorgelegten Entwurf zum Flächennutzungsplan auseinandergesetzt. U.a. hat der CDU-Ortsverband im Rahmen eines Bürgerstammtischs mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern das Gespräch gesucht. Das Ergebnis der Überlegungen fasst der Vorstand wie folgt zusammen: „Es ist Konsens, die Ausweisung weiterer Baugebiete zunächst in anderen Frechener Stadtteilen voranzutreiben, um die Infrastruktur in Königsdorf nicht weiter zu belasten. Königsdorf ist bereits in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich gewachsen.

 

Einzelne Potentialflächen können erhalten bleiben, um die Entwicklungschancen über die kommenden Jahrzehnte zu sichern, allerdings sprechen wir uns klar für eine drastische Reduzierung der im Flächennutzungsplanentwurf vorgeschlagenen Potenzialflächen aus.“ 

 

Der ursprünglich vorgelegte Entwurf zum Flächennutzungsplan sieht vor, dass über 40 Prozent der in Frechen möglichen neuen Wohnbauflächen in Königsdorf umgesetzt werden soll. Die Königsdorfer CDU warnt deshalb vor einer Überlastung der vorhandenen Infrastrukturen.

 

Entwicklungsvorhaben sind nur dann denkbar, wenn gleichzeitig die Infrastruktur des Ortes mitwächst, zum Beispiel im Bereich von Schule, Kitas, Sportstätten und Verkehrswege. Die CDU-Königsdorf schlägt die Streichung der Potentialflächen W-Kö-1 (Nordwest Greinstr.) und W-Kö-2 (Freimersdorfer Weg) in Kleinkönigsdorf vor. Die Potentialfläche W-Kö-3 (Königsdorf-Nord) soll deutlich reduziert werden. In der Verlängerung der Fläche sollen nach Vorstellung der CDU-Königsdorf Reserveflächen für erweiterte Sportstätten vorgesehen werden. 

 

Vor dem Jahr 2030 soll bis auf der Potentialfläche W-KÖ-5 „Mühlenweg“ (Königsdorfer-Osten; Aachener Straße/Randkanal) keine Wohnbebauung in Königsdorf begonnen werden. Der Bereich „Mühlenweg“ eigne sich als Randfläche des Ortes am besten für die nächste Wohnraumentwicklung im Ortsteil Königsdorfs. In dieser Planzelle sollte der Gedanke von „Smart & Green City“ priorisiert werden. Vorstellbar ist auch die Verbindung von Wohnbebauung und kleinen Büroflächen für „Start Ups“. Zur Erschließung des Gebietes W-KÖ-5 regt die CDU eine Straße vom Mühlenweg entlang des Randkanals bis zur Aachener Straße mit abschließendem Kreisverkehr als neuen attraktiven Ortseingang an. 

 

Nach der Potenzialfläche W-KÖ-5 soll im zeitlichen Verlauf nicht vor dem Jahr 2030 die kleinere Fläche W-KÖ-4 (hinter Friedhof-Süd) entwickelt werden. Die reduzierte Fläche W-KÖ-3 (Königsdorf-Nord) soll unter dem Gesichtspunkt der langfristigen Reserve für die kommenden Jahrzehnte erst nach dem Jahr 2040 in Betracht gezogen werden. 

 

Der CDU-Ortsverband hat zudem weitere Entwicklungsmöglichkeiten im Rahmen der eigenen Stellungnahme angeregt. So soll die Fläche entlang der BAB4 zwischen Neubuschbeller Weg und der Umgehungsstraße K25n (hinter Blumen Wahl) und der Ortslage Neubuschbell in den Flächennutzungsplan aufgenommen werden. Dort könnte für Königsdorf in Nachbarschaft zu Neubuschbell und Buschbell ein attraktives Nahversorgungsgebiet entstehen. 

 

Für die Park & Ride Fläche auf der Südseite des Bahnhof Königsdorf soll geprüft werden, ob dort mit einem Investorenmodell und staatlichen Zuschüssen ein gemischtes Parkraum- und Gewerbeflächen-Modell, ähnlich der Bebauung des Technologieparks Königsdorfs, mit großer Tiefgarage/ Parkpalette inklusive einer erweiterten Zahl von P&R Plätzen möglich ist. Zu prüfen wäre, ob dieses Projekt (z.B. als Innovativer Wohnung -und Gewerbebau - Wohnen und Arbeiten in Stelzenhäusern auf Parkplätzen) im Rahmen des Strukturwandels förderungswürdig ist, da so neue und hochwertige Arbeitsplätze an der Mobilitätsdrehscheibe Bahnhof Frechen-Königsdorf geschaffen werden könnten.  


CDU setzt sich für Neugestaltung des Geländes rund um den Bahnhof Königsdorf ein

Das ungepflegte Umfeld und die Parkplatzsituation am Bahnhof Frechen-Königsdorf sind Einwohnern und Pendlern schon lange ein Dorn im Auge. Der Landtagsabgeordnete für Frechen, Frank Rock, traf sich vor Ort mit dem zuständigen Mitarbeiter der Deutschen Bahn und dem CDU-Stadtverordneten Stefan Hoss, um sich persönlich ein Bild zu machen.

Bei einer Begehung des Geländes wurden unter anderem die genauen Eigentumsverhältnisse des Grundstücks geklärt, Zuständigkeiten für Grünpflege und Reinigung besprochen sowie der Zustand des verwahrlosten alten Bahnhofsgebäudes diskutiert. Auch die Fahrradständer, der Altkleider-Container, die Beleuchtung des Geländes und der Standort des Denkmals für deportierte Juden waren Thema.

 Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt war die Parkplatzsituation. Hier sind noch viele Fragen offen: Wie verändert sich die Parksituation nach Bebauung des jetzigen Parkplatzes an der Aachener Straße? Wie soll der Schotterparkplatz auf der Südseite gestaltet werden? Wie können weitere Parkplätze hinzu gewonnen werden?

„Das war ein gewinnbringender Termin. Es ist immer gut, wenn man sich selbst ein Bild von der Lage vor Ort machen kann.  Am Bahnhof Königsdorf muss einiges in Angriff genommen werden. Ich hatte dazu ein sehr konstruktives Gespräch mit dem Vertreter der Bahn und ich werde die Deutsche Bahn auch noch einmal anschreiben und um Auskunft und Abhilfe bitten“, versprach Rock.

Die CDU-Fraktion Frechen hat zur Situation am Bahnhof Königsdorf außerdem eine Anfrage an Bürgermeisterin Susanne Stupp gerichtet: „Wir begrüßen den Neubau an der Aachener Straße, er wird das Ortsbild von Königsdorf sicher verbessern. Aber wir machen uns auch Gedanken, wie das künftige Umfeld des Bahnhofs im Hinblick auf zusätzliche Parkplätze, genügend Fahrradstellplätze und auch die Sauberkeit gestaltet sein wird“, so der CDU-Stadtverordnete Stefan Hoss. 

AKTUELLES 2018


Königsdorf bekommt einen neuen Marktplatz als Ortsmittelpunkt

„Die „Bürgerinitiative Marktplatz Königsdorf e.V.“ hat sich zum Ziel gesetzt, den Carl-Ludwig-Grosspeter-Platz umzugestalten und einen sichtbaren Ortsmittelpunkt zu schaffen. Jetzt liegen die ersten Pläne vor. „Der CDU-Ortsverband Königsdorf begleitet das Vorhaben seit Jahren und unterstützt die vorgestellten Pläne, um Königsdorf noch liebens- und lebenswerter zu machen“, so der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Königsdorf 

Stefan Hoss. 

 

Der Entwurf stammt von den Landschaftsarchitekten Partnerschaft Lill + Sparla und wurde auf der letzten Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative einstimmig beschlossen. Eingebunden waren von Beginn an die politischen Parteien, so der Vorsitzende der Bürgerinitiative Stephan 

Hungerland. 

 

Marktplatz als öffentlicher Raum

 

In dem vorgelegten Konzept soll der Platz in Zukunft nicht nur als reiner Parkplatz dienen. Durch die Umgestaltung der Bodenpflasterung im mittleren und unteren Bereich des Platzes hin zur Aachener Straße ist ein öffentlicher Raum ohne Pkw vorgesehen. Der Carl-Ludwig-Grosspeter-Platz soll zur Aachener Straße geöffnet und mittels Neubepflanzungen und der Neuausrichtung einladender für die Bürger werden. 

 

Mit einer Hecke sollen der Parkplatz und der neue Aufenthaltsbereich optisch getrennt werden. Auf dem Boden soll ein Labyrinth aus farbigen Steinen eingefasst werden. Diese Symbolik soll „Lebenswendungen“ und das Wagnis zum Neuen im täglichen Leben darstellen. 

 

Wochenmarkt bleibt

 

Der Wochenmarkt wird bleiben. Eine Neuausrichtung der Marktaufstellung wurde durch die 

Landschaftsarchitekten mit der Marktgilde erörtert. Auch war es der Bürgerinitiative sehr wichtig, dass keine Bäume und Parkplätze wegfallen. Bei den Bäumen bleibt der Bestand, wegfallende Bäume werden 1:1 ersetzt. Bei den Parkplätzen wird durch die Neueinrichtung sogar ein Parkplatz dazu gewonnen. Im hinteren Bereich bleibt der Bestand bei 27 und bei der Neuplanung im vorderen Bereich sind es 28. 

 

Die Neugestaltung ist so konzipiert, dass eine Öffnung zum Weidthof hin in der Zukunft unter 

Berücksichtigung der Denkmalrichtlinien gewährleistet wäre. Ebenso berücksichtigt werden auch die angestrebten verkehrsberuhigenden Maßnahmen und Verschönerungen im Ortskern rund um den Carl-Ludwig-Großpeter-Platz, die nach der Fertigstellung des Autobahnanschlusses im Westen von Königsdorf möglich werden und die die Lebensqualität entlang der Aachener Straße erheblich verbessern sollen. 

 

Bürgermeisterin Susanne Stupp wurden die Pläne von der Bürgerinitiative bereits vorgestellt. Da sie seit Jahren hinter dem Projekt steht, hoffen Bürgerinitiative und CDU-Königsdorf auf ihre persönliche Unterstützung im weiteren Projektverlauf. 

 

Haushaltsmittel sind eingestellt

 

Der Vorsitzende der Bürgerinitiative hat den CDU-Ortsverband Königsdorf gebeten, über die CDU-Fraktion einen gemeinsamen Koalitionsantrag „Umgestaltung des Marktplatzes (C.L.-Grosspeter-Platz)“ auf den Weg zu bringen. Die Koalition aus CDU, Bündnis 90/ Die Grünen und FDP begrüßt das Vorhaben und bittet mit dem Antrag die Verwaltung um Prüfung des Konzeptes und dessen Umsetzbarkeit. In einer der nächsten Ausschüsse steht das Thema auch bereits auf der Tagesordnung. Die Neugestaltung des Konzeptes beläuft sich auf eine Kostenschätzung von ca. 250.000 €. Die Bürgerinitiative wird über großzügige Einzelspenden ihrer Mitglieder 150.000 Euro Eigenmittel in die Umgestaltung des Marktplatzes einbringen. Weitere 100.000 Euro waren auf Antrag der Koalitionsfraktionen bereits in den Haushalt 2018 eingestellt worden.


Gesundheitsgefahr für Kinder und Jugendliche muss ausgeschlossen werden

Die Umkleidekabinen und die Sanitäranlagen des Sportplatzes an der Pfeilstraße in Königsdorf sind in die Jahre gekommen. Sie befinden sich in einem schlechten Zustand. „Die Ausstattung der Duschen und Kabinen entspricht längst nicht mehr modernen Anforderungen. Wir halten es für erforderlich, das Gebäude grundlegend zu sanieren und zu modernisieren“, heißt es in einem Antrag der CDU-Fraktion aus dem vergangenen Jahr an die Stadtverwaltung. Mit dem hat sich nun der Sportausschuss befasst.

 

„Das Gebäude stammt aus den 1960er Jahren. Seit dem ist Königsdorf stark gewachsen und damit auch die Zahl der Sportler, die hier trainieren und spielen. Allerdings sind die Umkleiden bisher nicht dem tatsächlichen Bedarf angepasst worden“, sagt der CDU-Stadtverordnete und Mitglied im Sportausschuss Gerd Koslowski. Nicht nur die Anzahl der Mannschaften hat deutlich zugenommen, auch die Anforderungen haben sich durch das Hinzukommen von Mädchenmannschaften und inklusiven Sportteams verändert.

 

Durch die permanente Nutzung der Duschen und die Gebäudestruktur hatte sich im Nassbereich auch Schimmel gebildet. Koslowski hatte zum CDU-Antrag auch Bilder vom seiner Meinung nach unzumutbaren Zustand des Nassbereichs gemacht. Der Schimmel ist mittlerweile entfernt worden. Allerdings könne er aufgrund des Alters und der Nutzung des Gebäudes wieder auftreten, sagte ein Verwaltungsvertreter im Ausschuss.

 

Bereits 2014 hatte der CDU-Stadtverordnete Stefan Hoss vergleichbare Zustände in den Kabinen der Verwaltung gemeldet. Die beiden Königsdorfer CDU-Stadtverordneten Gerd Koslowski und Stefan Hoss forderten deshalb eine nachhaltige Lösung: „Es muss sichergestellt werden, dass eine Gesundheitsgefährdung dauerhaft ausgeschlossen werden kann.“ Auf Antrag der CDU-Fraktion hat der Sportausschuss die Verwaltung zudem beauftragt, ein Raumprogramm zu erarbeiten, das die heutige Nutzungssituation durch die verschiedenen Vereine zu Trainings- und Spieltagen berücksichtigt. In dem aber auch die Richtlinien der Sportverbände einfließen. 

 


Zusätzliche Parkplätze an der Sportanlage Königsdorf

Juni, 2017. Rund um die Sportanlage Königsdorf sind vorhandenen Parkflächen immer häufiger überbelegt. Für die immer größere Zahl von Sportlern und Besuchern der Außensportanlagen, der Gerhard-Berger-Halle und des Schützenheims reichen sie längst nicht mehr aus. „Weil die regulären Parkplätze belegt sind, parken die Leute auf den Geh- und Radwegen entlang der Pfeilstraße und in den benachbarten engen Anwohnerstraßen“, sagt der CDU Stadtverordnete Gerd Koslowski.

 

Gerade am Wochenende ist es besonders voll und wird zu einem unhaltbaren Dauerzustand, der vor allem die Anwohner verärgert. „Außerdem kommt es immer häufiger für Fußgänger und Radfahrer zu gefährlichen Situationen, weil sie durch die parkenden Autos zu spät gesehen werden“, so Koslowski.

 

Die CDU-Königsdorf und die Königsdorfer CDU-Stadtverordneten setzen sich deshalb für die Schaffung zusätzlicher Parkplätze im Umfeld der Sportlagen ein, um die prekäre, verkehrliche Situation zu entspannen. Die CDU-Fraktion Frechen will jetzt von der Verwaltung zwei Varianten prüfen lassen:

 

1. Zum einen bietet sich die Umgestaltung der heutigen Grüninsel im Zugangsbereich zur

Gerhard-Berger-Halle an.

 

2. Die zweite Variante bezieht das heute von einer Baumschule genutzte Grundstück

westlich der Tennishalle mit ein. Dort könnten deutlich mehr Parkplätze

geschaffen werden.

 

Die CDU-Fraktion bittet die Verwaltung im Rahmen der Prüfung, das Gespräch mit den

Anwohnern, heutigen Nutzern und betroffenen Vereinen zu suchen. Mit einer

positiven Lösung könnte die derzeitig angespannte Parkplatzsituation an

Sportanlagen Königsdorf deutlich entspannt werden. 


Weg zum Sportplatz barrierefrei gestalten

Juni, 2017. Der Durchgangsweg von der Pfeilstraße zum Sportplatz in Königsdorf wird gerne und häufig genutzt. Vor allem am Wochenende, dann nämlich stellen viele Sportler und Besucher ihren Wagen auf der Pfeilstraße ab und gehen über den Weg zum Sportplatz. „Im jetzigen Zustand ist der Weg jedoch ungeeignet für Menschen, die auf Gehhilfen angewiesen sind“, sagt der CDU-Stadtverordnete Gerd Koslowski.

 

Der TuS Blau-Weiß Königsdorf will künftig seine Zusammenarbeit mit dem Sportleistungszentrum für Behinderte der Gold-Kremer-Stiftung ausweiten. „Dadurch wird der Durchgangsweg vermehrt von Menschen mit Gehhilfen genutzt“, so Koslowski. Ihnen sollte es erleichtert werden, den Weg zu nutzen. Deshalb beantragt die CDU-Fraktion Frechen, dass der Durchgangsweg barrierefrei umgestaltet wird.


Bürger-Dialog zur Innenstadtgestaltung

Die CDU-Frechen hatte die Bürgerinnen und Bürger zu einem Bürger-Dialog am 13. Juni, im Schützenhaus Frechen eingeladen. Die Christdemokraten haben im Gespräch mit Experten und Bürgern Ideen erarbeitet für eine attraktive Weiterentwicklung der Frechener Innenstadt.

 

Das Institut für Handelsforschung (IFH) präsentierte an diesem Abend zunächst Ergebnisse einer bundesweiten Studie zur Vitalität von Innenstädten. Anschließend vertieften die Experten in einer  Diskussionsrunde Aspekte der zukünftigen Gestaltung der Frechener Innenstadt. Es diskutierten mit: Susanne Stupp, Bürgermeisterin, Boris Hedde, Geschäftsführer des IFH, Jörg

Hamel, Geschäftsführer des Handelsverbands EHDV, Horst Winkelhag,

Geschäftsführer der Interessenvertretung Frechener Unternehmer (IFU), Thorsten

Zimmermann, Geschäftsführer IHK, Niklas Geuer, stellvertretender Vorsitzender

des Aktivkreis Frechen e.V., sowie Gerd Franken, Geschäftsführer der

CDU-Fraktion im Rat der Stadt Frechen und Mitglied im Arbeitskreis „Rahmenplan

Innenstadt“. 

 

Frechen wächst und hat heute bereits 53.000 Einwohner. Die

Bürgerinnen und Bürger fühlen sich wohl in der Stadt. Und doch stellen die

demographische Entwicklung und auch der Strukturwandel in der Wirtschaft neue

Anforderungen an das Herz unserer Stadt. Deswegen will die CDU als größte

Fraktion im Rat der Stadt folgende Fragen beantworten: Wie kann die Innenstadt

nachhaltig und lebendig gestaltet werden, damit die Menschen und die

Geschäftstreibenden gerne in Frechen sind und bleiben? Was braucht es, um

Frechen auch für auswärtige Besucher attraktiv zu machen? Was können wir in

Frechen von anderen Kommunen lernen, die sich in den vergangenen Jahren

erfolgreich weiterentwickelt haben? Was macht eine lebendige Innenstadt für die

Frechener Bürgerinnen und Bürger aus?

 

„Diese und andere Fragen haben wir mit erfahrenen Experten sowie den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam diskutiert. Wir werden die Ergebnisse des Bürger-Dialogs in unserem Masterplan „Frechen 2030“ berücksichtigt und sie außerdem in den Arbeitskreis „Rahmenplan Innenstadt“ einbringen, den Rat und Verwaltung zur Entwicklung eines Innenstadtkonzeptes eingesetzt haben“, so Stefan Hoss, Vorsitzender der CDU-Frechen.

 


Neue Sitzbänke am Königsdorfer Bahnhof

13. Juni 2017. Die Deutsche Bundesbahn hat zwischenzeitlich neue Sitzbänke, Mülleimer und Vitrinen am Bahnhof in Frechen-Königsdorf installiert. In einem Schreiben an die Stadt wurde verwiesen auf ein Förderprogramm, das an 100 Stationen landesweit zur Modernisierung der Möblierung genutzt worden ist.

 

 

Die CDU-Königsdorf hatte gefordert, die Sitzbänke am Frechen-Königsdorfer Bahnhof wieder zu installieren. Sie waren aus zunächst nicht nachvollziehbaren Gründen entfernt worden.


CDU: Investition in die Schulen

Mai 2017. Richtfest beim Neu- und Umbau der Johannesschule - und dabei voll im Zeitplan. „Besser kann es nicht laufen“, so Stefan Hoss, der stellv. Fraktions-vorsitzende der CDU.

 

Nachdem in den vergangen Jahren die CDU zusammen mit den Koalitionspartnern Grüne und FDP die Sportvereine mit diversen Neubauten von Fußball-Kunstrasenplätzen gefördert hat und durch den Neubau von drei Kita’s die Kleinsten berücksichtigt wurden sind jetzt die Frechener Schulen dran.

 

„Wir möchten als Stadt für Familien mit Kindern auch zukünftig attraktiv bleiben. Die CDU setzt sich dafür ein, die Qualität der Einrichtungen in Schulen und Kinderbetreuung auszubauen und zu stärken. Dazu sind wir als Mehrheitsfraktion bereit, kräftig in die Zukunft unserer Kinder zu investieren“, so Hoss.

 

Stadt investiert 17 Millionen Euro

 

Die Stadt investiert in die Erweiterung der Königsdorfer Johannesschule rund 17 Mio. Euro, Burgschule und Lindenschule kommen zusammen auf 22 Mio. Euro Investitionen, für den Erweiterungsbau der Realschule sind 2,3 Mio. Euro vorgesehen. Mit den Stimmen der Mehrheitsfraktion wurden die Gelder in den Haushalt eingestellt. Als erste kann nun die Johannesschule in Königsdorf mit dem Richtfest die Zukunft einläuten.

 

Die Johannes-Schule wurde als katholische Volksschule im Jahr 1907 an ihrem heutigen Standort, der Friedrich-Ebert-Straße, auf der Grenze zwischen Klein- und Großkönigsdorf gebaut. Absicht des Schulbaus in dieser Lage war ein organisches Zusammenwachsen der Ortsteile. Im Jahr 1952 wurde ein Erweiterungsbau eingeweiht. Ein Jahr später wurde eine evangelische Volksschule in den Räumen der katholischen Volksschule untergebracht. Ihren Namen erhielt die Johannes-Schule im Jahr 1966, Namensgeber ist der drei Jahre zuvor verstorbene Papst Johannes XXIII. Im Jahr der Namensgebung wurde die Schule wegen gestiegener Schülerzahlen erneut erweitert. Im Folgejahr wurde die evangelische Volksschule in eine Gemeinschaftsgrundschule umgewandelt.

 

Fertigstellung in 2018

 

Mit dem Richtfest in 2017 ist nun die dritte große Erweiterung voll im Gang. Wenn alles weiter nach Plan läuft, sollen im nächsten Jahr die neuen Räumlichkeiten von den Schülern und Lehrern bezogen werden. „Der Verwaltung und Bürgermeisterin Susanne Stupp möchten wir für ihren Einsatz ausdrücklich danken. Es läuft reibungslos, zügig und der Kostenrahmen wird eingehalten“, so Hoss.

 

Zusätzlich wird derzeit noch die neue Feuer- und Rettungswache für knapp 25 Mill. EURO gebaut. Auch dort läuft alles glatt. Die CDU setzt sich ein für eine Politik, die die Anforderungen an einen gesunden Haushalt verbindet mit Ideen für eine zukunftsorientierte, nachhaltige und bürgernahe Gestaltung unserer liebenswerten Stadt.


Baubeginn der L 361n rückt näher

Verkehrslärm auf der Aachener Straße reduzieren

Seit Jahrzehnten (seit 1978) hat sich die CDU für die die L 361n und die Autobahnauffahrt eingesetzt.

Nun laufen die vorbereitenden Arbeiten. Der Landesbetrieb Straßen NRW hat in Fahrtrichtung Aachen eine Baustelle eingerichtet. Die drei Fahrspuren wurden verengt und die Standspur gesperrt, die nun als Baustellenzufahrt dient. Dort soll später der neue Anschluss entstehen.

 

Frühjahr 2017 ist Baubeginn

Bereits im Frühjahr 2014 wurde bereits mit den Vorarbeiten für eine Brücke über die Bahnstrecke Köln-Aachen begonnen. Ein Einhausungsbauwerk wurde zu diesem Zweck errichtet um die Gleise während der Bauarbeiten zu schützen.

Nach Angaben des Kölner Stadtanzeigers geht der Landesbetrieb Straßen davon aus, dass die Bauarbeiten weitere drei Jahre dauern, also bis zum Frühjahr 2021. Auf der Autobahn in Höhe der Baustellenzufahrt werden die vorhandenen drei Fahrstreifen verengt, es gilt Tempo 60. Ursprünglich sollte die neue Anschlussstelle und der 1,4 Kilometer lange Zubringer (L 361n) bis Ende 2019 fertig sein.

 

Der PKW- und Schwerlastverkehr, der zum Autobahnkreuz Köln-West will, könnte nach dem Bau von Autobahnanschluss und L 361n die Ortsdurchfahrt Königsdorfs meiden. Nach aktuellen Verkehrszählungen dürften damit rund 10.000 von derzeit 23.000 Fahrzeugen wegfallen, die auf der verkehrsreichsten Frechener Straße den Stadtteil täglich auf der Aachener Str. durchqueren.

 

Königsdorf würde mit der Verwirklichung des neuen Autobahnanschlusses also deutlich an Lebensqualität gewinnen und würde die vom Verkehr geplagten Anwohner erheblich entlasten. 

 

Ebenso hartnäckig fordern die Königsdorfer Christdemokraten dazu auf, etwas gegen den Verkehrslärm auf der Aachener Straße zu unternehmen.

 

Wenn die neue Ortsumgehung kommt, rechnen Verkehrsplaner damit, dass täglich 10.000 Fahrzeuge weniger durch den Stadtteil fahren werden. „Das sind aber trotzdem noch 13.000 Autos, die pro Tag über die Aachener Straße fahren und hier muss rechtzeitig geplant werden“, fordert der CDU-Stadtverordnete und Ortverbandsvorsitzende Stefan Hoss. In der vergangenen BVU-Ausschuss-Sitzung wurde der Entwurf des Lärmaktionsplan der Stufe II und das Gutachten zur Lärmbelästigung vorgestellt.

 

„Frechen ist in vielen Stadtteilen massiv durch Lärm aus Schienen- und Straßenverkehr betroffen, deshalb ist die Stadt zur Aufstellung eines Lärmaktionsplans verpflichtet“, sagt Hoss. Die gesundheitliche Belastung durch Lärm darf nicht unterschätzt werden. Die EU-Kommission schätzt, dass etwa ein Fünftel der europäischen Bevölkerung von deinem Lärmpegel betroffen ist, der deutlich über 65 db (A) liegt und damit gesundheitsgefährdend ist.

 

Besonderen Handlungsbedarf sieht der Plan für den Bereich um die Aachener Straße vor. Die CDU-Königsdorf hat sich schon frühzeitig mit dem Lärmproblem befasst und sieht sich durch den Entwurf des Lärmaktionsplan bestätigt. „Als kurzfristig wirksame und relativ kostengünstige Maßnahme wird zur Lärmreduzierung eine abschnittsweise Verkehrsberuhigung auf der Aachener Str. zwischen Kreisverkehr Brauweilerstr. und Durchgang Zeisigweg auf 30 km/h vorgeschlagen“, so Stefan Hoss. Zusätzlich könnten an den Knotenpunkten Friedrich-Ebert-Str. und Paulistr. Kreisverkehre gebaut werden.

Weitere Überlegungen des CDU-Ortsverbandes sind u.a. Schutzstreifen für Radfahrer auf der Straße sowie gepflasterte Mittelstreifen, um die Straßenbreite optisch zu verengen. „Wir möchten dazu die Königsdorfer mit ins Boot holen und mit ihnen über mögliche Verkehrsberuhigungen sprechen“, sagt Hoss. Denn es ist wichtig, die Bürger vor Lärm zu schützen, die Lebensqualität entlang der Aachener Straße zu verbessern, auch wenn das zu geringfügig längeren Fahrzeiten führt. Der Lärmschutzplan sieht aber auch Maßnahmen für den vielbefahrenen innerstädtischen Freiheitsring und für Bachem vor.

Auch außerhalb der Stadtteile muss der Verkehrslärm deutlich reduziert werden, fordert die CDU schon seit längerem. Zum Beispiel durch Tempolimits auf der A 4. „Ich könnte mir vorstellen, dass die Autos zwischen der Anschlussstelle Frechen Nord und der geplanten Anschlussstelle Königsdorf tagsüber 120 km/h und nachts lediglich 100 km/h fahren dürfen“, so Hoss. Und bei Bachem soll die geplante Lärmschutzwand entlang der A 1 endlich in Angriff genommen werden.

 


 

Auf der Sebastianusstraße in Frechen-Königsdorf ist lediglich Tempo 30 erlaubt. Doch häufig sind die Autofahrer hier viel zu schnell unterwegs. Lediglich ein Schild am Anfang der Sebastianusstraße von der Aachener Straße kommend weist auf das Tempolimit hin. „Immer wieder beklagen sich die Anwohner bei uns über das zu schnell fahren“, sagt der CDU-Stadtverordnete und Ortsverbandsvorsitzende Stefan Hoss.

 

 

Schon im Oktober vergangenen Jahres hatte Hoss deshalb die Initiative ergriffen, zusätzliche Piktogramme auf die Straße aufbringen zu lassen. „Die Stadt ist nun unserer Bitte nachgekommen und hat die ersten Piktogramme mit 30 km/h aufgebracht“, freut sich Hoss. Weitere sollen möglichst bald kommen. Vielleicht erhöhen diese Zeichen ja die Aufmerksamkeit der Autofahrer, und sie halten sich auf der Sebastianusstraße nun an das vorgeschriebene Tempolimit, hofft Hoss.

 


Zu viel Lärm auf den Autobahnen

 

Frechen profitiert von der guten Verkehrslage und der hervorragenden Anbindung an das Autobahnnetz.

 

 Doch der Verkehr nimmt immer mehr zu und damit auch die Lärmbelastung. Besonders laut ist es für Anwohner, die in der Nähe der Autobahnen wohnen. In Frechen sind die Stadtteile Habbelrath, Königsdorf und Buschbell/Hücheln entlang der A 4 sowie Bachem an der A 1 besonders stark betroffen. „In den Wohngebieten der genannten Stadtteile wird der, in den Richtlinien für den Verkehrslärmschutz an Bundesfernstraßen (VLärmSchR 97), festgelegte Auslösewert von 67/57 dB (A) deutlich überschritten“, sagt der Fraktionsvorsitzende der CDU Frechen, Cornel Lindemann-Berk. Das heißt, in den Wohngebieten entlang der Autobahn ist es so laut, dass zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen getroffen werden müssen.

 

Bis der Bund jedoch sinnvolle Lärmschutzwände an der A 1 und der A 4 bauen wird, wird es noch dauern. Die CDU Frechen wünscht sich aber eine kurzfristige Lösung. „Ein gutes Mittel, die Lärmbelastung deutlich zu senken, wäre ein Tempolimit. Das wurde ja bereits erfolgreich in Wesseling an der A 555 eingeführt“, so Lindemann-Berk. Für die A 4 schlägt die CDU vor, könnte das Tempolimit zwischen der Brücke der L 277 bei Habbelrath bis zur Anschlussstelle Frechen-Nord gelten und auf 120 km/h festgelegt werden. „Nachts sollte die Geschwindigkeit sogar auf 100 km/h abgesenkt werden“, sagt Lindemann-Berk. Außerdem sollte geprüft werden, ob die vorhandene Lärmschutzwand nicht ertüchtigt werden kann.

 

Die Fragen und Anregungen hat die CDU-Fraktion an die Bürgermeisterin Susanne Stupp gerichtet, und darum gebeten, diese an die zuständigen Behörden weiterzuleiten.


In der Brauweiler Straße fehlen Laternen

 

Es ist schon ein mulmiges Gefühl, im Dunkeln durch die Brauweiler Straße in Frechen Königsdorf zu gehen.

 

Im Bereich der Reihenhaussiedlung zwischen den Hausnummern 1 bis 27 fehlen Straßenlaternen. „Solange das benachbarte Unternehmen Trink Gut offen hat, wird der anliegende Parkplatz und der kleine Straßenzug gut ausgeleuchtet“, sagt der CDU-Stadtverordnete Gerd Koslowski.

 

Doch nach Ladenschluss um 20 bzw. 18 Uhr liegt der Weg im Dunkeln, insbesondere in den Wintermonaten. Anwohner hatten den Stadtverordneten auf die Situation aufmerksam gemacht. „Der unbeleuchtete Weg ist insbesondere für Frauen und Mädchen nicht zumutbar“, sagt Koslowski. Außerdem führt dies gerade im Winter auch zu gefährlichen Situationen, da sich die Zufahrten durch Eis zu rutschigen Rampen verwandeln können und Fußgänger wegen der schlechten Sicht in diesem Bereich besonders gefährdet sind. Die CDU Fraktion bitten die Verwaltung zu prüfen, welche Möglichkeit besteht, die Brauweiler Straße 1 – 27 ausreichend zu beleuchten.


Franz-Lenders-Str. soll umgestaltet werden

 

Die Franz-Lenders-Straße in Frechen-Königsdorf ist eine wichtige Verkehrsachse im Ortsteil, aber auch eine Wohnstraße. Das führt immer wieder zu Konflikten. Vor allem die Parkplatzsituation ist ein großes Problem. Die CDU-Stadtverordneten Angelika Münch, Stefan Hoss und Thomas Okos hatten sich mit Anwohnern getroffen, um über die Verkehrs- und Parkplatzsituation zu sprechen. Zu den wichtigsten Themen hatte die CDU Frechen einen Antrag im zuständigen Fachausschuss BVU gestellt.

 

„An der Franz-Lenders-Straße kommt es leider immer wieder zu ungeordnetem Falschparken und somit zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr“, sagt Angelika Münch. Außerdem werden häufig auch private Ausfahren zugeparkt, darüber sind die Betroffen zu Recht sauer. Es gibt aber erste Veränderungen:

 

Erste Schilder werden aufgestellt

 

Auf der Straßenseite in Richtung Brauweiler werden teilweise zeitlich beschränkte Halteverbotszonen eingerichtet. Dann kann der Verkehr dort ausweichen. Das schafft Abhilfe vor allem in den verkehrsreichen Zeiten. Im Frühjahr 2016 sollen Schilder aufgestellt werden, die besser als die Markierungen auf der Straße zu erkennen sind. Außerdem soll so verhindert werden, dass die privaten Ein- und Ausfahrten weiter zugeparkt werden.

 

„Wir freuen uns über diesen Schritt. Trotzdem sollte die Situation genau beobachtet werden. Gegebenenfalls sollten hier noch Ergänzungen vorgenommen oder bestimmte Maßnahme ausgeweitet werden“, so Thomas Okos. Erfreulich auch, auf der Straßenseite Richtung Aachener Straße wurde bereits vereinzelte, zusätzliche Parkplätze geschaffen. Allerdings sollten auch hier weitere Parkplätze geschaffen werden.

 

Geschwindigkeitskontrollen durchführen

 

Doch auch im fließenden Verkehr kommt es immer wieder zu Konflikten. Obwohl auf der Franz-Lenders-Straße Tempo 30 gilt, halten sich viele Autofahrer nicht daran. „Besonders schlimm ist es in den Hauptverkehrszeiten “, hat Thomas Okos mehrfach beobachtet. Ganz gefährlich wird das im Kurvenbereich auf der Höhe zur Kita „Spatzennest“. „Für die Kinder, aber auch für Erwachsene ist es hier extrem gefährlich die Straße zu überqueren“, so Okos.

 

Hier bittet die CDU Frechen an zwei Stellen permanent Messstationen aufzustellen. „Sollten diese Tafeln ständige Geschwindigkeitsverstöße anzeigen, sollte der Kreis überlegen, hier einen permanenten Blitzer zu installieren“, fordert Thomas Okos, der für die CDU auch im Kreistag sitzt. Die Geschwindigkeit vor allem vor der Kita muss reduziert werden, um die Kinder zu schützen.

 

Auf der K40 ist die Durchfahrt für LKW verboten. „Trotzdem nutzen Viele die Franz-Lenders-Straße als Umgehung, um den Rückstau auf der Brauweilerstraße und der Aachener Straße zu umgehen“, sagt Stefan Hoss. Auch hier sollte häufiger kontrolliert werden. In absehbarer Zeit wollen sich die drei Stadtverordneten noch einmal mit den Anwohnern treffen. „An dieser Bürgersprechstunde könnten dann auch Mitarbeiter der Kreis- und Stadtverwaltung teilnehmen“, schlagen Münch, Hoss und Okos gemeinsam vor. „Wir sind aber auf einem guten Weg, die Verkehrssituation auf der Franz-Lenders-Straße deutlich zu verbessern“.